Mitglieder-Bereich | Newsletter

Arbeitgebervereinigung für Unternehmen
aus dem Bereich EDV und Kommunikationstechnologie e. V.

Stimmung unter Startups wird schlechter

Der Digitalverband Bitkom hat eine Umfrage unter deutschen Startups durchführen lassen. Ziel war es herauszufinden, wie die jungen Unternehmer den Standort Deutschland und seine Entwicklung in den letzten Jahren beurteilen. Ergebnis: Die Stimmung wird schlechter.

„Wie hat sich die Situation für Startups in den vergangenen zwei Jahren verändert?“ Diese und weitere Fragen stellte Bitkom Research 321 IT- und Internet-Startups. Nur 39 Prozent gaben an, dass sich die eigene Lage in den zurückliegenden zwei Jahren verbessert habe – ein Rückgang um fünf Prozent zur letztjährigen Umfrage. 2017 gaben sogar 54 Prozent der Befragten an, die eigene Situation habe sich positiv entwickelt. Der Anteil derer, die gar eine Verschlechterung wahrnehmen, stieg von bisher fünf auf nun elf Prozent. Bitkom-Präsident Achim Berg bezeichnet diese Ergebnisse als „Warnzeichen“, wenngleich Deutschland eine ganze Reihe erfolgreicher Startups vorweisen könne, die inzwischen auch international expandieren. Die Gründe für die wenig optimistische Haltung vieler junger Unternehmer hängen offenbar stark mit einem Misstrauen gegenüber der Politik zusammen.

Verschläft Deutschland den Fortschritt?

78 Prozent glauben, Politiker würden sich gerne mit erfolgreichen Startups schmücken, ohne sich dabei aber für die Probleme der Gründer zu interessieren. 80 Prozent betrachten die Pläne der großen Koalition als nicht ausreichend, um international Schritt halten zu können. Bemerkenswert: 62 Prozent der Befragten glauben zudem, dass nicht mal diese – unzureichenden – Pläne der Politik tatsächlich umgesetzt werden. Themen wie die Finanzierung in der Wachstumsphase oder einheitliche Bedingungen für Investoren innerhalb der Europäischen Union müssten aber endlich angegangen werden, mahnt Achim Berg. Er fordert grundsätzlich mehr Aufmerksamkeit und Investition in das Thema Unternehmensgründung: „Wenn wir es mit einer Stärkung der Gründungskultur ernst meinen, dann müssen wir das Thema bereits in der Schule vermitteln. Und an den Hochschulen sollte ein Modul Entrepreneurship Teil jedes Studiengangs sein.“

Quelle: bitkom.org


Schreiben Sie uns!
Vielen Dank für das Weiterempfehlen!

Weitere Artikel zum Thema "IT & Telekommunikation"

Archiv Durchsuchen


informativ

AGEV-Mitgliederversammlung

Die AGEV-Mitgliederversammlung 2019 am 10.5.ist gelaufen. Den Bericht dazu finden Sie im aktuellen AGEV magazin.

 


Nächste VeranstaltungenMomentan sind keine Veranstaltungen geplant.

Berichte vergangener Veranstaltungen

13. November 2019


AGEV-Politik

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil hat heute in der Rheinischen Post angekündigt, dass er gegen Ende dieses Jahres einen „Gesetzesentwurf zur Einbeziehung der Selbstständigen in das System der Alterssicherung“ vorlegen werde und dabei Andeutungen zu seinen Plänen gemacht.


Christian Solmecke, Rechtsanwalt für Medienrecht und IT-Recht, antwortet regelmäßig auf Fragestellungen rund um das Thema DSGVO und berichtet über aktuelle Entwicklungen.

Aktuell:

weitere Informationen:  Alle Neuigkeiten zur DSGVO


Bitcoins und das Klima

23 Mio. t CO2

wurden im Jahr 2018 weltweit für die Produktion von Bitcoins die Luft geblasen, ungefähr so viel wie das Land Sri Lanka insgesamt emittiert hat.

Wird durch die Nutzung von Bitcoins auf der anderen Seite auch soviel CO2 wieder eingespart? Eine spannende Frage, die zumindest zz. noch mit einem klaren Nein beantwortet werden muss.

Quelle: Fachzeitschrift "Joule"


Altersvorsorgepflicht

Der Koalitionsvertrag zwischen CDU/CSU und SPD sieht die Einführung einer Altersvorsorge-pflicht für Selbstständige vor, die nicht bereits pflichtversichert sind. Über die Bundesarbeits-gemeinschaft Selbstständigen-verbände (BAGSV) nimmt die AGEV an der Diskussion teil. 24 Berufs-/ Selbstständigenverbände und -initiativen tragen das Positionspapier mit.


Längst berichtet

Die AGEV hat schon vor Jahren auf die nächste globale Umweltkatastrophe aufmerksam gemacht. Die Redaktion "Mittelstandsperspektiven" berichtet am 20.2. über die deutsche Facette der Entwicklung.

Sand entwickelt sich zur Mangelware

Obwohl Deutschland von Natur aus viel Sand hat, entwickelt sich der Rohstoff langsam zur Mangelware. Der Zentralverband Deutsches Baugewerbe warnte bereits, dass es bei bestimmten Sandsorten schon jetzt Lieferengpässe gibt. Hintergrund des Sandmangels ist, dass kaum neue Abbaugruben entstehen dürfen, da die Sandvorkommen zumeist in Naturschutzgebieten liegen oder sich Anwohner gegen solche Projekte wehren. Laut des Unternehmerverbands Mineralische Baustoffe verbraucht jeder Deutsche rein rechnerisch ein Kilo Gestein pro Stunde.


DienstAGEV

Newsletter "DienstAGEV"

Für alle, die die AGEV-Themen näher kennenlernen und überhaupt immer auf dem Laufenden sein wollen:

Jeden zweiten Dienstag erscheint der AGEV-Newsletter, den Sie hier bestellen können.

Zum Archiv der Editorials des Newsletters