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Sprachassistenten: Manuelle Auswertung teilweise gestoppt

Nach viel öffentlicher Kritik ändern die großen Anbieter von Sprachassistenten langsam den Umgang mit dem aufgezeichneten Material. Die manuelle Auswertung von Gesprächen soll aber teilweise weitergehen.

Google, Apple und Amazon sehen sich derzeit Kritik ausgesetzt, weil die von den jeweiligen Sprachassistenten aufgezeichneten Daten anscheinend nicht sonderlich diskret behandelt werden. Nun wurde bekannt, dass Google die Auswertung durch Menschen bereits Anfang Juli ausgesetzt hat. Apple folgte in der vergangenen Woche mit einem weltweiten Stopp der bisherigen Praxis und kündigte an, seine Nutzer in Zukunft um Erlaubnis zu bitten, bevor deren Gespräche manuell analysiert werden. Anders sieht es bei Amazon aus: Nach einem Bericht der „Welt am Sonntag“ werden Befehle und Gespräche von dem Konzern nicht nur manuell ausgewertet, sondern in einigen Fällen sogar im Homeoffice. Trotzdem rudert Amazon weitaus weniger stark zurück als die Konkurrenz. Die Aufnahmen werden weiterhin ausgewertet, man bietet seinen Kunden aber seit dieser Woche eine Widerspruchslösung an: Die Alexa-App wurde mit einer Opt-out-Funktion ausgestattet. Zwar ist unklar, inwieweit eine solche Lösung DSGVO-konform ist – aber immerhin steht nun in der Datenschutzerklärung, dass Sprachaufnahmen „möglicherweise bei der Entwicklung neuer Funktionen verwendet und hierbei manuell überprüft“ werden.

Quelle: heise online


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