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Verbraucherzentrale warnt vor Wish-App

Die E-Commerce-Szene wartet oft mit neuen Ideen auf. Vor einem seit einiger Zeit bestehenden Trend warnt nun die Verbraucherzentrale: Die Shopping-App „Wish“ hält oft nicht, was sie verspricht und kann Kunden viel Ärger bereiten.

„Wish“ heißt die App, die derzeit zu den am häufigsten heruntergeladenen Smartphone-Applikationen in Deutschland gehört. Laut eigenen Angaben vereint das Unternehmen 200 Millionen Artikel aus den Bereichen Mode, Technik, Schmuck und Lifestyle von einer Million Händlern – und das zu sagenhaften Preisen. Oftmals liegt die angebliche Ersparnis bei weit über 90 Prozent. Die Verbraucherzentrale warnt jedoch davor, dass Produkte häufig beschädigt oder gar nicht ankämen oder schlecht verarbeitet seien. Zudem erhielten Kunden oft Mahnungen, noch bevor die bestellte Ware überhaupt angekommen ist. Der Grund: 14 Tage nach der Bestellung ist die Zahlung fällig, die Lieferzeiten sind jedoch oft deutlich länger, weil viele Händler in China sitzen. Dadurch können zudem Versand-, Zoll- und Rücksendegebühren die tatsächlichen Preise in die Höhe treiben. Wish selbst sitzt nicht in Fernost, sondern in den USA. Will man sein verbrieftes Recht auf Rücksendung einer Lieferung in Anspruch nehmen, wird laut Verbraucherzentrale von dort schnell das deutsche Konto gesperrt. Wegen all dieser Unsicherheiten beim Umgang mit Wish haben die Verbraucherschützer auf Ihrer Internetpräsenz einen ausführlichen Bericht über häufige Probleme sowie entsprechende Verhaltensempfehlungen veröffentlicht.


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