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Arbeitgebervereinigung für Unternehmen
aus dem Bereich EDV und Kommunikationstechnologie e. V.

Wie smart sind unsere Städte?

An Ideen und Visionen der intelligenten Zukunftsstadt mangelt es in den Rathäusern hierzulande nicht. Doch wie smart sind deutsche Städte bereits?

Eine Kurzstudie des TÜV Rheinlands kommt zu dem Ergebnis, dass Städte und Gemeinden vielerorts noch am Anfang der Digitalisierung stehen. Häufig scheitern die gesetzten Ziele am Personalmangel oder am fehlenden Know-how. 

Vor allem die abwesende flächendeckende Breitbandinfrastruktur bremst die Entwicklung aus. Jede fünfte Kommune verfügt über keine flächendeckende Breitbandinfrastruktur, und noch weniger bieten ein umfassendes öffentliches WLAN an. Dabei existieren Fördermittel zum Ausbau der Breitbandversorgung, die die Gemeinden aber zu selten beim Bund abrufen. Jede dritte Kommune gibt an, nicht an Fördermaßnahmen für den Breitbandausbau teilzunehmen.

Der Gang zu Behörde oder Amt bleibt vielen Bürgern nicht erspart, denn nur zwei Drittel der Kommunen bieten umfassende Verwaltungsangebote online an. Für Geschäftsleute ist die Situation noch schwieriger, den digitalen Service der Ämter zu nutzen: Über die Hälfte der Kommunen bieten überhaupt keine Verwaltungsdienstleistungen für Unternehmen online an.

Bei der intelligenten Verkehrssteuerung punkten zumindest Großstädte mit fest installierte Verkehrsleitsystemen. Sie nutzen aber kaum digitale Möglichkeiten wie Apps, um Autofahrer zu freien Parkplätzen zu lotsen. 

Etwas besser aufgestellt sind die Gemeinden beim Thema Energie. 30 Prozent der Amtsstuben sind bereits mit neuer Technologie zur intelligenten Energiesteuerung ausgestattet. Über eine smarte Steuerung der Straßenbeleuchtung verfügen lediglich 15 Prozent. 

Die Kurzstudie belegt, dass in vielen städtischen Bereichen Digitalisierungsprojekte gestartet sind, jedoch mit erheblichem Nachholbedarf. Mehr dazu in der Kurzstudie „Smart City Readiness Check“

Quelle: TÜV Rheinland
 


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