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Arbeitgebervereinigung für Unternehmen
aus dem Bereich EDV und Kommunikationstechnologie e. V.

DSGVO hilfreich bei Digitalisierung?

Unterstützen Cybersicherheit und Datenschutz Unternehmen bei der Digitalisierung? Mit dieser und weiteren Fragen beschäftigt sich eine gleichlautende Studie einer Essener Beratungsfirma. Überraschend: Viele glauben an positive Effekte von regulatorischen Maßnahmen wie der DSGVO.

Die Beratungsboutique für Cybersicherheit carmasec Ltd. & Co. KG hat im Rahmen einer Studie unter anderem untersucht, inwieweit regulatorische Vorgaben zu Datenschutz und Cybersicherheit förderlich für die Digitalisierung in Unternehmen sind. Dazu wurden IT-Experten und Manager befragt. Die Ergebnisse der Erhebung fassen die Autoren in drei Kernpunkten zusammen: Erstens wird ein starker Einfluss von digitaler Transformation auf das eigene Unternehmen festgestellt. Weil die digitale Transformation den deutschen Mittelstand enorm beeinflusst, ist ihre Umsetzung strategisch im Top-Management angesiedelt. Mit 95,7 Prozent empfinden die meisten Befragten die Digitalisierung entweder als Chance oder sowohl als Chance als auch als Risiko. 80 Prozent geben folgerichtig an, eine eigene Digitalisierungsstrategie zu entwickeln oder bereits entwickelt zu haben. Zweitens glaubt mehr als die Hälfte (53,65 Prozent) der befragten Experten, regulatorische Vorgaben wie die der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) seien förderlich für die Digitalisierung. Bei anderen rechtlichen Rahmenbedingungen, etwa denen des IT-Sicherheitsgesetzes, erwarten gar zwei Drittel der Befragten positive Auswirkungen. Die dritte wesentliche Erkenntnis der Autoren hingegen drückt weniger Hoffnung aus: Wegen fehlender Fachkräfte und Ressourcen befürchten viele Unternehmer, nicht ausreichend auf Cyberattacken vorbereitet zu sein. Zwar haben 61,7 Prozent der Unternehmen eine eigens für Datensicherheit verantwortliche Person wie einen Chief Information Security Officer. Dennoch glauben 51,4 Prozent, die eigene Aufstellung sei nicht ausreichend.

Die vollständige Auswertung der Studie können Sie kostenlos herunterladen.


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informativ

AGEV-Mitgliederversammlung

Die AGEV-Mitgliederversammlung 2019 am 10.5. ist gelaufen. Den Bericht dazu finden Sie im  AGEVmagazin (Ausgabe Sommer 2019): zum Archiv

 


13. November 2019


AGEV-Politik

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil hat heute in der Rheinischen Post angekündigt, dass er gegen Ende dieses Jahres einen „Gesetzesentwurf zur Einbeziehung der Selbstständigen in das System der Alterssicherung“ vorlegen werde und dabei Andeutungen zu seinen Plänen gemacht.


Christian Solmecke, Rechtsanwalt für Medienrecht und IT-Recht, antwortet regelmäßig auf Fragestellungen rund um das Thema DSGVO und berichtet über aktuelle Entwicklungen.

Aktuell:

weitere Informationen:  Alle Neuigkeiten zur DSGVO


Bitcoins und das Klima

23 Mio. t CO2

wurden im Jahr 2018 weltweit für die Produktion von Bitcoins die Luft geblasen, ungefähr so viel wie das Land Sri Lanka insgesamt emittiert hat.

Wird durch die Nutzung von Bitcoins auf der anderen Seite auch soviel CO2 wieder eingespart? Eine spannende Frage, die zumindest zz. noch mit einem klaren Nein beantwortet werden muss.

Quelle: Fachzeitschrift "Joule"


Altersvorsorgepflicht

Der Koalitionsvertrag zwischen CDU/CSU und SPD sieht die Einführung einer Altersvorsorge-pflicht für Selbstständige vor, die nicht bereits pflichtversichert sind. Über die Bundesarbeits-gemeinschaft Selbstständigen-verbände (BAGSV) nimmt die AGEV an der Diskussion teil. 24 Berufs-/ Selbstständigenverbände und -initiativen tragen das Positionspapier mit.


Längst berichtet

Die AGEV hat schon vor Jahren auf die nächste globale Umweltkatastrophe aufmerksam gemacht. Die Redaktion "Mittelstandsperspektiven" berichtet am 20.2. über die deutsche Facette der Entwicklung.

Sand entwickelt sich zur Mangelware

Obwohl Deutschland von Natur aus viel Sand hat, entwickelt sich der Rohstoff langsam zur Mangelware. Der Zentralverband Deutsches Baugewerbe warnte bereits, dass es bei bestimmten Sandsorten schon jetzt Lieferengpässe gibt. Hintergrund des Sandmangels ist, dass kaum neue Abbaugruben entstehen dürfen, da die Sandvorkommen zumeist in Naturschutzgebieten liegen oder sich Anwohner gegen solche Projekte wehren. Laut des Unternehmerverbands Mineralische Baustoffe verbraucht jeder Deutsche rein rechnerisch ein Kilo Gestein pro Stunde.


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