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China verbietet Deepfake-Medien

Um zu verhindern, dass sogenannte Deepfakes - also manipulierte Fotos oder Videos - zu missbräuchlichen Zwecken verwendet werden, hat die chinesische Regierung diese nun verboten. Einzige Ausnahme: Die Fakes sind deutlich als solche gekennzeichnet.

Die neue Regel der Cyberspace Administration of China (CAC) tritt ab dem 1. Januar in Kraft und gilt für Privatpersonen und Onlineplattformen, darunter beliebte Videostreamingdienste wie Tencent Video, Youku und das chinesische TikTok-Gegenstück Douyin, das berichtet das Online-Magazin Mixed.de.

Missbrauchspotenzial sehr groß

Mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz können heute beliebige Fake-Medien generiert werden. So können etwa in Filmen Schauspieler wieder aussehen wie vor 30 Jahren oder das Gesicht einer bekannten Person mit dem Gesicht von einer ganz anderen Person ausgetauscht werden. Nicht nur die Chinesen befürchten, dass diese Technologie gefährlich ist. So sind beispielsweise in den USA bereits manipulierte Videosequenzen von bekannten Politikern oder Schauspielern aufgetaucht, die von unmanipulierten Medien nicht mehr zu unterscheiden sind. In den falschen Händen könnten solche Deepfakes dazu verwendet werden, etwa Politiker oder andere bekannte Persönlichkeiten zu verunglimpfen oder zu erpressen.

Technische Erkennung schwierig

Deshalb haben auch in den USA einzelne Bundesstaaten bereits Verbote zur Verbreitung von Deepfakes ausgesprochen, bei denen Gesichter in Pornovideos ausgetauscht wurden. Laut Mixed.de arbeiten Google und Facebook an Werkzeugen, die es erlauben sollen, Deepfakes verlässlich zu identifizieren. Ob mit technischen Werkzeugen der Kampf gegen immer besser werdende Deepfakes gewonnen werden kann, sei aber offen, da mit der Erkennungs- auch die Generierungstechnologie besser wird.


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