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Arbeitgebervereinigung für Unternehmen
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Studie: Ethische Grundsätze bei KI wichtig

Eine Studie der Management- und Technologieberatungsfirma BearingPoint zeigt, dass eine Mehrheit der Bevölkerung eine ethische Auseinandersetzung mit Künstlicher Intelligenz für wichtig hält. Die Unternehmensberatung hat ihren diesjährigen Digitalisierungsmonitor mit der Frage „Künstliche Intelligenz und Ethik – die Theorie von der Moral?“ versehen.

Darüber, dass künstliche Intelligenz (KI) die Arbeitswelt verändert, besteht weitgehende Einigkeit. Auch die 600 Teilnehmer der BearingPoint-Studie sehen das so. 62 Prozent der Befragten geben zudem an, eine ethische Auseinandersetzung mit diesen Folgen für wichtig zu halten. Themen wie die Autonomie des Menschen, die Nachvollziehbarkeit der Entscheidungen von KI, der Schutz der Privatsphäre und Datenqualitätsmanagement sollten der mehrheitlichen Meinung zufolge besondere Berücksichtigung finden.

Sozialer Einsatz von KI gewünscht

Außerdem wünschen sich 73 Prozent der Befragten, dass ihr Unternehmen mithilfe der künstlichen Intelligenz positiven sozialen Wandel, Nachhaltigkeit und ökologische Verantwortlichkeit unterstützt und Diskriminierung durch KI-gesteuerte Systeme verhindert. Konkrete Richtlinien oder Workflows zur Erreichung dieser Ziele hingegen gibt es in den wenigsten Unternehmen.

Theodor Schabicki, Partner bei BearingPoint und Experte für das Thema Künstliche Intelligenz, erklärt: „Das Thema KI ist in vielen Unternehmen noch jung. Deshalb ist die Lücke zwischen theoretischem Anspruch und Realität, wenn es um KI und Ethik geht, noch groß – aber nicht unüberwindbar. Um KI von Anfang an richtig zu machen, ist die Etablierung eines KI-Ethik-Teams zur Ausarbeitung und Festlegung grundlegender Prinzipien sowie eine entsprechende Kommunikation unabdingbar.“

Die vollständige Studie „Digitalisierungsmonitor 2020: Auf den KI-Zug aufspringen statt hinterherrennen! Ungenutzte Potenziale soweit das Auge reicht ...“ steht hier zum Download zur Verfügung.


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