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Arbeitgebervereinigung für Unternehmen
aus dem Bereich EDV und Kommunikationstechnologie e. V.

Digitalisierung: Was den Deutschen Sorge bereitet

Anlässlich des ersten bundesweiten Digitaltages am 19. Juni 2020 wurde eine repräsentative Umfrage unter 1.003 Personen ab 16 Jahren durchgeführt. Ziel war es, die größten Ängste der Menschen vor dem Hintergrund der Digitalisierung herauszufinden.

„Vor welchen Auswirkungen der Digitalisierung auf unsere Gesellschaft haben Sie Angst?“ Mit dieser Frage wurden die Teilnehmer einer repräsentativen Umfrage anlässlich des ersten Digitaltages konfrontiert. Die Initiative „Digital für alle“ teilt nun mit, dass es wohl eine ganze Reihe von Ängsten gibt, die große Teile der Gesellschaft beschäftigen. So befürchten neun von zehn Bundesbürgern (89 Prozent), dass fremde Regierungen Daten ausspionieren. 75 Prozent haben Sorge, dass kriminelle Hacker zentrale Infrastrukturen wie Verkehrs- und Energienetze lahmlegen könnten. Die Hälfte der Befragten gibt an, digitale Technologien könnten in eine Abhängigkeit von anderen Staaten führen.

Angst vor Kontrollverlust

Zwar denken nur sieben Prozent, dass intelligente Maschinen die Herrschaft über die Menschheit übernehmen könnten. Dennoch wird deutlich, dass viele Bundesbürger Angst vor einem Kontrollverlust haben. So sagt jeder Dritte (35 Prozent), dass eine immer leichter werdende Verbreitung von Falschmeldungen eine Gefahr für die Demokratie darstelle. 32 Prozent beklagen, dass Wertesystem und gesellschaftlicher Zusammenhalt durch die Digitalisierung erdorieren könnten.

Menschen in den Wandel einbeziehen

Die Sorge der Menschen bezieht sich also zu einem vergleichsweise geringen Teil auf Sorgen wie den Verlust von Arbeitsplätzen (32 Prozent) und deutlich stärker auf Fragen der inneren Sicherheit. Der Digitaltag und dessen Trägerin „Digital für alle“ möchten die Teilhabe aller Menschen an dem Prozess der Digitalisierung fördern, um Ängsten Gehör zu verschaffen und die Bürger in die Lage zu versetzen, sich „durch Teilhabe selbstbewusst und selbstbestimmt in der digitalen Welt zu bewegen“.

Mehr zu der Initiative sowie den Umfrageergebnissen erfahren Sie hier.


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