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Quo vadis, Quantencomputer?

Wann werden Quantencomputer für die Industrie relevant? Professor Manfred Hauswirth, Institutsleiter am Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme FOKUS in Berlin, äußert sich in einem Interview über Chancen, Hürden und Anwendungen von Quantencomputern.

Quantencomputer befinden sich zwar noch immer in den Kinderschuhen. Große Konzerne investieren jedoch hohe Summen in die Entwicklung der ersten Systeme – zum Beispiel IBM, Google, Microsoft und Toshiba. Laut Professor Manfred Hauswirth, Institutsleiter am Fraunhofer FOKUS, hat Europa dem sehr viel entgegenzusetzen. „Wir haben nicht nur die Expertise in den zugrunde liegenden quantenphysikalischen Prozessen, sondern vor allem ein tiefes Verständnis der möglichen Anwendungen von Quantencomputing: Wir kennen die Produktionsprozesse, haben das nötige Know-how in Materialwissenschaften oder Logistik. Darauf kommt es in der jetzigen Phase, in der Quantentechnologien für die Anwendung erforscht werden, besonders an. Nicht umsonst sind IBM und Google auch in Deutschland tätig, weil sie genau dieses Wissen brauchen“, äußerte er kürzlich in einem Interview.

Mit Investitionen nicht zögern

Auch wenn die Erforschung von Anwendungsszenarien noch am Anfang stünde, dürfe man nicht glauben, dass das alles noch ganz weit weg sei. Auch wenn praktische Ergebnisse noch nicht verfügbar seien, entwickelten sich die Technologie und das anwendungsbezogene Know-how sehr schnell weiter. Jeder Euro, der jetzt in die einfache Nutzbarmachung von Quantencomputern fließe, werde sich vielfach rentieren – in Form von Projekten, Wertschöpfung und Arbeitsplätzen in Deutschland. Deshalb sei es wichtig für die Industrie, jetzt in der Startposition zu stehen. Ebenso relevant sei die Flankierung durch politische Investitionen in die Zukunft.

Das ganze Interview mit Professor Manfred Hauswirth lesen Sie hier.

 


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