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Arbeitgebervereinigung für Unternehmen
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„Preis für digitales Miteinander“: Drei Projekte ausgezeichnet

Drei lokale Projekte – aus Höxter, Ulm und Hamburg – haben den „Preis für digitales Miteinander“ gewonnen. Die Auszeichnungen wurden anlässlich des „Digitaltags“, des ersten bundesweiten Aktionstags für digitale Teilhabe, verliehen.

Um den „Preis für digitales Miteinander“ hatten sich rund 250 Projekte beworben. Über die Preisträger entschied eine neunköpfige Jury mit Vertretern aus Zivilgesellschaft, Politik und Wirtschaft:

Die drei Gewinner im Kurzporträt:

Preisträger in der Kategorie „Digitale Teilhabe“: „Dorf.Zukunft.Digital“ (DZD), Höxter (Nordrhein-Westfalen)
Das Projekt ermöglicht es Dorfgemeinschaften, sich digitale Technologien zur Verbesserung von Daseinsvorsorge, Lebensqualität, Teilhabe und Nachbarschaftshilfe zu Nutze zu machen. Ziel ist es, 30 Dörfer im Kreis Höxter fit für die digital vernetzte Zukunft zu machen. Hierzu werden gemeinsam bedarfsgerechte und niedrigschwellige digitale Dienste entwickelt und erprobt, etwa der DorfFunk, der Dorf-Hilferuf, die Plattformen „Kirche digital“ und „sorgendes Dorf“. Pro Dorf geben zwei ehrenamtliche Dorf-Digital-Experten ihr Wissen als Multiplikatoren an die Dorfgemeinschaft weiter, zum Beispiel unter Nutzung von Lern- und Medienecken. Das Projekt hat seit September 2019 Bestand und wird vom VHS Zweckverband Diemel-Egge-Weser getragen. Das Video-Porträt des Projekts sehen Sie hier.

Preisträger in der Kategorie „Digitales Engagement“: tatkräftig e. V., Hamburg
Nach dem Prinzip „1 Team. 1 Tag. 1 Ziel.“ werden mithilfe cloudbasierter Freiwilligenkoordination und digitalem Volunteering-Management-System eintägige Hilfseinsätze für Gruppen von Freiwilligen organisiert. Ziel ist es, ehrenamtliches Engagement für Menschen attraktiv und die Vielfältigkeit der Engagement-Landschaft sichtbar zu machen. Neben den Hilfseinsätzen stehen Begegnungen auf Augenhöhe, neue Perspektiven, Spaß und die Motivation der Freiwilligen zu mehr Engagement im Mittelpunkt – derzeitig liegt der Fokus verstärkt auf Weiterentwicklung, wie zum Beispiel Umwelteinsätze unter dem Motto „tatkräftig fürs Klima“. Bislang wurden in mehr als 780 Einsätzen gut 6.000 Freiwillige mobilisiert, die insgesamt 40.000 Stunden ehrenamtliche Hilfe leisteten. Tatkräftig e. V. besteht seit 2012. Das Video-Porträt des Projekts sehen Sie hier.

Preisträger des Sonderpreises „Digitaler Zusammenhalt in Zeiten von Corona“: Rettungs-Ring.de, Ulm (Baden-Württemberg)
Das Projekt Rettungs-Ring.de bietet Menschen, die aufgrund von Corona in psychische beziehungsweise seelische Krisen geraten sind, einen geschützten Raum, um sich auszutauschen und ihre Nöte mit ausgebildeten Moderatorinnen an- und auszusprechen. Ziel ist es, Menschen, die in persönlichen Krisen sind, zu erreichen und auch in Zeiten der sozialen Distanzierung aufzufangen. Derzeit basiert das feste Wochenprogramm auf fünf Ringen: Gesprächs-Ring, Beratungs-Ring (unter anderem mit Gebärdendolmetscherin), Freizeit-Ring, Kids-Ring (für Grundschulkinder) und Helfer-Ring (Hilfe für Menschen in systemrelevanten Berufen). Das Angebot wurde zunächst von zwei Engagierten initiiert, in kürzester Zeit wurden sieben weitere Moderatoren ausgebildet. Der Rettungs-Ring ist eine Arbeitsgruppe des Landesverbands Psychiatrie-Erfahrener Baden-Württemberg. Das Video-Porträt des Projekts sehen Sie hier

Quelle: Bitkom


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