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Arbeitgebervereinigung für Unternehmen
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Phishing-Angriffe auf deutsche Unternehmen

Deutsche Unternehmen sind besonders häufig im Visier krimineller Phishing-Angriffe. Dieses Risiko hat sich in der Corona-Pandemie nochmals verstärkt. Das zeigt der aktuelle Phishing-Report von Cofense.

Aktuelle Zahlen des Anbieters für Anti-Phishing-Lösungen für das erste Quartal 2020 zeigen, dass die Command-and-Control-Server krimineller Aktionen mit 4,78 Prozent am zweithäufigsten in Deutschland stehen. „Die tatsächliche Position einer Hacker-Gruppe kann sich zwar durchaus an einem anderen Ort befinden“, erklärt Stefan Vollmer, CTO bei TÜV SÜD Sec-IT. „Die hohe Zahl der Command-and-Control-Server lässt jedoch ebenfalls auf ein großes Interesse an deutschen Firmen schließen. Denn: Ein deutscher Server, von dem die Malware-Attacken ausgehen, sitzt in einem vertrauenswürdigen Land, weswegen manche Spam-Regeln möglicherweise nicht greifen und die Postfächer der deutschen Unternehmen es gewohnt sind, von dieser Quelle E-Mails zu erhalten.“

Außerdem böten deutsche Unternehmen schon allein deshalb eine gute Angriffsfläche für Phishing Attacken, weil hierzulande einige Weltmarktführer zu Hause sind und dadurch viel Industrie und Know-how gebündelt vorhanden seien. Kriminelle und erpresserische Angriffe würden dadurch umso lohnenswerter. „Außerdem können die Informationen eines kleinen oder mittelständischen und schlechter geschützten Weltmarktführers – sogenannter Hidden Champions – interessanter sein, als die eines gut abgeschirmten Großkonzerns“, erklärt Vollmer.

Verdächtige Zeichen

Der TÜV SÜD hat die fünf häufigsten Anzeichen einer Phishing E-Mail in Zeiten von Corona zusammengefasst:

1. Die E-Mail spielt mit Angst und Dringlichkeit.

2. Es wird nach Zugangsdaten oder persönlichen und finanziellen Informationen gefragt.

3. Der Absender verwendet eine ungewohnte Begrüßung.

4. Die E-Mail-Adresse erscheint dubios.

5. Die E-Mail weist Rechtschreib- und Grammatikfehler auf.

Weitere Informationen gibt es beim TÜV SÜD.


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