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Breitband-Router: prüfbare Sicherheit

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat in einer Technischen Richtlinie für Breitband-Router das Mindestmaß an IT-Sicherheitsmaßnahmen definiert, das für Router im Endkundenbereich umgesetzt sein sollte.

Für diese Technische Richtlinie hat das BSI Kriterien erstellt, auf deren Basis zum Beispiel Hersteller oder Prüfstellen Breitband-Router detailliert auf die Einhaltung der Anforderungen der Technischen Richtlinie überprüfen können. Zudem werden die Technische Richtlinie und ihre Prüfkriterien in die Konzeption des IT-Sicherheitskennzeichens innerhalb des IT-Sicherheitsgesetzes 2.0 einfließen.

Heimisches Netzwerk schützen

„Wir alle nutzen Zuhause immer öfter smarte Geräte, die uns das Leben leichter machen. Herzstück der Digitalisierung im eigenen Heim ist der Router, der die komfortable Heimvernetzung ermöglicht und das Tor zur digitalen Welt öffnet. Gleichzeitig ist der Router ein beliebtes Angriffsziel für Hacker. Über ihn gelangen diese unter Umständen ins heimische Netzwerk und gelangen an die dort vorhandenen teils sensiblen Daten“, erklärt Arne Schönbohm, Präsident des BSI. „Deswegen sollte dieses Tor so gut wie möglich verschlossen bleiben. Sicherheitsanforderungen hat das BSI bereits definiert, diese werden nun auf Basis der Prüfspezifikationen unabhängig prüfbar und damit vergleichbar. Hersteller haben dadurch die Möglichkeit, die IT-Sicherheitsleistung ihres Produktes nachzuweisen und damit das Vertrauen der Verbraucherinnen und Verbraucher in ihre IT-Produkte zu stärken.“

Die Prüfspezifikation wurde in einem kooperativen Verfahren vom BSI mit Unterstützung von Herstellern, Telekommunikationsanbietern und Verbänden sowie Vertretern von Behörden und aus der Zivilgesellschaft erstellt und diskutiert. Darüber hinaus wurden auch Prüfstellen am Prozess beteiligt, die ihre Expertise bei der Erstellung einbringen konnten.

Quelle: BSI


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