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Handel braucht raschen Breitbandausbau

Das Anfang Juli in Sachsen-Anhalt gestartete flächenmäßig größte Breitbandprojekt nimmt der Handelsverband Deutschland (HDE) zum Anlass, von Bund und EU ähnliche Projekte auch in anderen ländlichen Regionen zu fordern.

Im Norden Sachsen-Anhalts ist im Juli das flächenmäßig größte Breitbandprojekt gestartet, das öffentlich gefördert wird. Der Bund und die EU geben 135 Millionen Euro, damit 2.300 Kilometer Glasfaserkabel in der dünn besiedelten Region Altmark verlegt werden können. Der HDE fordert von der Politik, diesen Schritt auch in anderen ländlichen Regionen zu gehen. „Für das Wachstum im Bereich des Onlinehandels ist ein flächendeckendes hochleistungsfähiges Internet unabdingbar. Professionelle Onlineshops und zugehörige Marketingaktivitäten basieren auf schnellen Internetverbindungen. Gerade die Coronakrise mit den zeitweise angeordneten Ladenschließungen hat deutlich gemacht, wie wichtig eine schnelle Internetanbindung für viele Händler ist. Die Unternehmen waren über Wochen allein auf mögliche Onlineumsätze angewiesen“, sagt der stellvertretende HDE-Hauptgeschäftsführer Stephan Tromp. Eine gute Breitbandversorgung sei außerdem auch für die schnelle Abwicklung der Geschäftsprozesse und der Kommunikation des stationären Handels wichtig und ermögliche den Einsatz neuer Technologien in den Geschäften.

Digitale Kundenansprache

Zudem biete die große Verbreitung von Smartphones und Tablet-PCs viele neue Möglichkeiten der Kundenansprache und für neue Services. Diese können aber nur dann genutzt werden, wenn ein gut ausgebautes mobiles Datennetz besteht. Grundsätzlich fordert der HDE einen technologieoffenen Ausbau der Netze, Vectoring könne den Datendurchsatz auf vorhandenen Kupferleitungen kurzfristig verdoppeln. Langfristig sollte jedoch der Glasfaserausbau forciert werden.

Zu mehr Informationen in der Digitalen Agenda des HDE geht es hier.


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