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Emotet wütet weiter – mit neuen Fähigkeiten.

Der berüchtigte Windows-Trojaner Emotet hat offenbar im Juni ein Update erhalten. Jetzt kann der Schädling sich Mail-Anhänge einverleiben – das soll noch authentischer wirken.

Emotet hat im vergangenen Jahr bei vielen Unternehmen für Angst und Schrecken gesorgt, denn der Trojaner – einmal eingedrungen – verbreitet sich wurmartig über WLAN. Nach einer überraschenden mehrmonatigen Ruhepause im Frühjahr ist Emotet kürzlich noch bösartiger als zuvor zurückgekehrt. Jetzt haben die Sicherheitsforscher von Malwaretech eine neue Fähigkeit des Windows-Schädlings entdeckt.

Emotet stiehlt Dateianhänge aus E-Mails

Wie die Experten per Twitter mitteilten, sei Emotet nach einem Update jetzt in der Lage, Mail-Anhänge zu stehlen, sich dort einzunisten und so bei der weiteren Verbreitung noch authentischer zu wirken. Schon seit Ende 2018 beherrscht Emotet das Kopieren kompletter E-Mails sowie von Adressbüchern. Damit erstellte der Trojaner nahezu echt wirkende E-Mails, die an Kunden und Partner kompromittierter Firmen geschickt wurden. Die neue Fähigkeit, sich Dateianhänge von E-Mails einzuverleiben, könnte die Chancen, in ein Firmennetzwerk einzudringen, noch erhöhen, wie heise.de schreibt. Eine E-Mail vom Chef zu einem aktuellen Projekt dürfte noch authentischer wirken, wenn ein damit zusammenhängendes Dokument anhängt. Klickt ein Mitarbeiter dann auf eine infizierte Datei oder einen Link, breitet sich Emotet rasend schnell im Netzwerk aus.

Quelle: heise.de


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