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Glasfaserausbau gewinnt weiter an Tempo

Eine aktuelle Marktanalyse des Bundesverbands Breitbandkommunikation (BREKO) zeigt: Alternative Netzbetreiber sind der Motor des fortschreitenden Glasfaserausbaus in Deutschland.

Die zentrale Botschaft der aktuellen BREKO-Marktzahlen: Es geht voran. Der Anteil der Glasfaseranschlüsse bis in die Gebäude und Wohnungen im Verhältnis zur Gesamtzahl aller Haushalte und Unternehmen (Glasfaserquote) ist auf 13,5 Prozent gestiegen. Das entspricht einem Zuwachs von 1,1 Millionen auf insgesamt 6,1 Millionen Glasfaseranschlüsse deutschlandweit. Den größten Teil dieser Anschlüsse realisieren mit 4,9 Millionen die sogenannten „alternativen Netzbetreiber“, also die Wettbewerber der Deutschen Telekom. Die Ausbaudynamik wird sich in den kommenden Jahren verstärken: Für das Jahr 2023 prognostiziert die Marktanalyse einen Anstieg auf insgesamt 22 Millionen Glasfaseranschlüsse – 14,1 Millionen davon durch alternative Netzbetreiber realisiert.

Dynamik verstärken

BREKO-Präsident Norbert Westfal sieht klare Zeichen des digitalen Aufschwungs: „Wir sind beim Glasfaserausbau jetzt endlich auf der Überholspur. Beim Wachstum der digitalen Infrastruktur kann Deutschland sich europaweit weiter vorkämpfen und belegt aktuell den fünften Platz der am schnellsten wachsenden Glasfasermärkte.“ Aber natürlich sei man noch lange nicht am Ziel. Aufgrund der Versäumnisse der Vergangenheit und dem zu langen Festhalten an Kupferanschlüssen sei noch viel zu tun. Wichtig sei es jetzt, die Dynamik im Glasfaserausbau weiter zu verstärken. Eine große Chance dafür macht er für die nächsten Monate aus. Die anstehende grundlegende Überarbeitung des Telekommunikationsgesetzes müsse die Weichen eindeutig in Richtung des echten Glasfaserausbaus stellen.

Quelle: BREKO


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02.12.2020 - Online -


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