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Routerfreiheit gilt auch für Glasfaser-Hausanschluss

Es hat über vier Jahre gedauert, aber jetzt hat eine Projektgruppe bei der Bundesnetzagentur nochmals festgelegt, dass auch bei FTTH (Fibre to the Home) die Dose an der Wand der Netzabschlusspunkt ist.

Die Routerfreiheit bedeutet, dass die Dose an der Wand der Netzabschlusspunkt ist. Das hat die Projektgruppe des Ausschusses technische Regulierung in der Telekommunikation (ATRT) der Bundesnetzagentur in einem nun veröffentlichten Praxisleitfaden bestätigt. „In Festnetzen ist der Netzabschlusspunkt an der Anschlussdose in den Räumlichkeiten des Endnutzers für alle Technologien, also auch für FTTH, zu verorten. Dies verschafft der Routerfreiheit einen weiteren wichtigen Schub“, erklärte der Verbund der Telekommunikations-Endgerätehersteller am 17. September.

Bereits am 1. August 2016 war in Deutschland der Routerzwang per Gesetz abgeschafft und festgelegt worden, dass die Macht des Netzbetreibers für den Internetzugang an einem passiven Übergabepunkt beim Kunden endet. Der Routerzwang wurde durch die Geheimhaltung der detaillierten Zugangsdaten erreicht, vor allem im Kabelnetz war dies gängige Praxis. Doch besonders Vodafone stritt sich auch danach weiter mit der Bundesnetzagentur, ob die Routerfreiheit in Glasfasernetzen auch für das Glasfasermodem (ONT) gilt, und verweigert Kunden die Nutzung eines eigenen Glasfasermodems. Auch der Branchenverband Buglas übernahm diese umstrittene Position.

Quelle: golem.de


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