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Arbeitgebervereinigung für Unternehmen
aus dem Bereich EDV und Kommunikationstechnologie e. V.

Nicht die Technik macht den Wandel

Fünf Kernkomponenten entscheiden einer aktuellen Fraunhofer-Studie zufolge über Erfolg oder Misserfolg der Digitalisierung in Unternehmen. Die Wissenschaftler haben nicht theoretisch gearbeitet, sondern die Situation in 15 Unternehmen untersucht.

Wer fängt mit der digitalen Transformation an? Wie wird sie vorangetrieben? Welche Auswirkungen hat sie? Was fördert sie? Was hindert sie? Wie geht es weiter? Diese fünf Kernkomponenten hat das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) im Auftrag der Bertelsmann Stiftung untersucht. In den konkreten Gesprächen mit 15 Firmen zeigte sich, was den Prozess der digitalen Transformation ausmacht. Aus den Antworten der befragten Unternehmen können andere Betriebe lernen.

Faktor Mensch entscheidet

Das Hauptergebnis: Nicht die Technik mache den Wandel, sondern der Mensch, der die Technik nutze. Um herauszufinden, wie die digitale Transformation in den Betrieben gelingen kann, liegt der Fokus der Studie auf dem Prozess der Umsetzung. „Die Annahme, dass Betriebe hier an ganz unterschiedlichen Stellschrauben ansetzen und dabei mit individuellen Herausforderungen konfrontiert sind, hat sich im Verlauf unserer Forschungsphase bestätigt“, sagt die Arbeitswissenschaftlerin Josephine Hofmann vom IAO. Diese unterschiedlichen Herangehensweisen, im jeweiligen Tempo, Umsetzungsgrad und Aufwand machen die Ergebnisse spannend im Hinblick darauf, von anderen zu lernen und einen eigenen Transformationspfad zu entwickeln oder diesen kritisch zu hinterfragen. Eine wesentliche Erfahrung aller Unternehmen ist: Wer einmal erfolgreich eine Veränderung herbeigeführt hat, kann beim nächsten Mal auf das vorhandene Wissen aufbauen und kommt somit schneller ans Ziel.

Die Studie der Bertelsmann Stiftung können Sie hier downloaden.

Quelle: golem.de


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