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Bürger wollen Smart Country

Zwei Drittel der Bürger in Deutschland sehen laut einer Befragung des Digitalverbands Bitkom die Digitalisierung als große Chance für lebenswertere Städte und Gemeinden, jeder Dritte vermisst das Engagement der lokalen Politik.

Lebenswert, prosperierend und bürgernah: Die Bundesbürger sehen in der Digitalisierung viel Potenzial für die Modernisierung von Staat und Verwaltung. Zwei Drittel (67 Prozent) sind der Ansicht, dass digitale Technologien eine große Chance bieten, das Leben in Städten und Gemeinden lebenswerter zu machen. Neun von zehn (87 Prozent) meinen, dass gerade wirtschaftlich abgehängte Städte und Gemeinden von der Digitalisierung besonders profitieren können. Die Entwicklung ihres digitalen Lebensraums wollen die Menschen in Deutschland mitgestalten: 91 Prozent fordern, dass die Bürger in die Entwicklung und Ausgestaltung der Digitalisierung auf kommunaler Ebene miteinbezogen werden. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung von mehr als 1.000 Personen in Deutschland im Auftrag des Digitalverbands Bitkom.

Sicherheit und Datensicherheit

Die Digitalisierung von Staat und Verwaltung wird in der Bevölkerung durchaus differenziert gesehen. So sorgen sich viele um Datensicherheit: Sieben von zehn (68 Prozent) haben Sorge, dass ihre persönlichen Daten durch die Digitalisierung in Städten und Gemeinden nicht sicher sind. Und sechs von zehn (60 Prozent) sind der Ansicht, dass Projekte zur Digitalisierung in Städten und Gemeinden die Gefahr bergen, dass diese wie andere Großprojekte scheitern. Neben der Sorge um Datensicherheit erkennen viele Bürger aber auch die Chance, den Alltag durch Digitalisierung sicherer zu machen: Zwei Drittel (66 Prozent) sagen, der Einsatz digitaler Technologien, wie etwa Überwachungskameras, erhöht die Sicherheit im öffentlichen Raum. „Die Digitalisierung von Staat und Verwaltung ist kein Selbstläufer, sie muss in den Ministerien, Rathäusern und Verwaltungen aktiv gestaltet werden. Überall ist die Politik jetzt gefragt, die Digitalisierung voranzubringen und dem Eindruck von jedem dritten Bürger entgegenzuwirken, es würde zu wenig dafür getan“, sagt Bitkom Präsident Achim Berg. 

Quelle: Bitkom


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02.12.2020 - Online -


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