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Arbeitgebervereinigung für Unternehmen
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Datenschutz bei Videokonferenzsystemen

Die Datenschutzkonferenz von Bund und Ländern hat eine Orientierungshilfe für die Nutzung von Videokonferenzdiensten veröffentlicht. Für US-Lösungen bleibt demnach nur wenig Spielraum, eine sorgfältige Prüfung wird empfohlen.

Unternehmen, Behörden und andere Organisationen können weit verbreite Videokonferenzsysteme wie Microsoft Teams, Skype, Zoom, Google Meet, GoToMeeting und Cisco WebEx auch in Zeiten von Corona nicht ohne Weiteres verwenden. Die Datenschutzbeauftragten von Bund und Ländern empfehlen in einer neuen Orientierungshilfe, einschlägige Dienste von US-Anbietern vor einem Einsatz „sorgfältig zu prüfen“.

Schutz persönlicher Informationen

Die größten und bekanntesten Anbieter von Videokonferenzprodukten haben ihren Firmensitz in den USA und verarbeiten dort die Daten, konstatieren Bund und Länder auf ihrer Datenschutzkonferenz (DSK). Nachdem der Europäische Gerichtshof (EuGH) jüngst den transatlantischen Privacy Shield für ungültig erklärt habe, stehe dieses Instrument aber nicht mehr zur Verfügung, um einen angemessenen Schutz in die USA übermittelter persönlicher Informationen sicherzustellen. Wer beim Datenexport auf die alternativen Standardvertragsklauseln setze, müsse „vor Beginn der Übermittlung die Rechtslage im Drittland im Hinblick auf behördliche Zugriffe und Rechtsschutzmöglichkeiten für betroffene Personen analysieren“, führen die Aufsichtsbehörden aus. Bei festgestellten Defiziten seien „zusätzliche Maßnahmen erforderlich“, gegebenenfalls müsse der Transfer unterbleiben.

Grünes Licht für Open-Source-Software

Zuvor waren die führenden Systeme aus Übersee bereits bei einem Kurztest der Berliner Datenschutzbeauftragten Maja Smoltczyk durchgefallen. Grünes Licht gab die Kontrolleurin dagegen für kommerziell bereitgestellte Instanzen der Open-Source-Software Jitsi Meet wie den Service von Netways oder sichere-videokonferenz.de. Positiv bewertete sie ferner die Tixeo Cloud, BigBlueButton-Instanzen von Werk21 sowie den Messenger Wire.

Quelle: heise online


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02.12.2020 - Online -


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