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Netzbetreiber fordern Umsteuern bei der Glasfaser-Förderung

Der Bund will bald Glasfaser auch an „Grauen Flecken“ fördern, die schon schnelles Internet haben. Die Branche der Netzbetreiber warnt, dass es dadurch teurer und langsamer wird. Sie wünschen sich eine gezieltere Steuerung der Förderung.

Die deutschen Netzbetreiber fürchten, dass die geplante Förderung des Breitbandausbaus an sogenannten „Grauen Flecken“ nach hinten losgeht und fordern die Bundesregierung zum Umsteuern auf. Bei den bisherigen Plänen der Bundesregierung sei ein „unkontrollierter ,Run‘ der Kommunen und Landkreise auf die Fördermittel“ zu befürchten, der den gewünschten FTTH-Ausbau zu verlangsamen drohe, heißt es in einem Brief der Fachverbände Anga, Bitkom, Breko und VATM an Vertreter der Bundesregierung und zuständige Landesminister.

Zum Hintergrund: Die Bundesregierung will den Breitbandausbau forcieren. Erklärtes Ziel ist der flächendeckende Ausbau mit Gigabit-Netzen bis zum Jahr 2025. Dabei soll nur Glasfaser förderfähig sein. Mit dem Segen der EU-Kommission will der Bund die Förderung nun auch auf Regionen ausweiten, in denen schon Bandbreiten von bis zu 100 MBit/s verfügbar sind (sogenannte Graue Flecken). Ab 2023 sollen dann auch Gebiete förderfähig werden, in denen bereits 200 Mbit/s anliegen.

Gezielt und wohl dosiert

Die vier Verbände, deren Mitglieder nach eigenen Angaben für den Ausbau von mehr als 90 Prozent der bundesweiten Glasfaser- und Gigabitanschlüsse verantwortlich sind, wünschen sich eine gezieltere Steuerung der Förderung. Grundsätzlich müsse der eigenwirtschaftliche Ausbau „maximal begünstigt und unterstützt“ werden, schreiben die Verbände in ihrem Brandbrief, der heise online vorliegt. Die Förderung solle „gezielt und wohl dosiert“ nur dort greifen, wo niemand bauen will.

Quelle: heise.de


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02.12.2020 - Online -


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