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Arbeitgebervereinigung für Unternehmen
aus dem Bereich EDV und Kommunikationstechnologie e. V.

Phishing und Malware: Risikofaktoren

Zum „Safer Internet Day 2021“ am 9. Februar, dem internationalen Aktionstag für mehr Sicherheit im Internet, hatte sich Google damit befasst, Muster zu erkennen, die einen E-Mail-Nutzer zu einem bevorzugten Opfer böswilliger E-Mail-Kampagnen machen können.

In Kooperation mit Forschern der Universität Stanford hat Google eine Datenbasis von über einer Milliarde Phishing- und Malware-E-Mails nach Mustern durchsucht. Ziel war unter anderem die Ermittlung gemeinsamer Merkmale, die erkennen lassen, ob ein Angriffsziel aus einem bestimmten Grund zum Angriffsziel geworden ist. So ließen sich im Nachgang Strategien entwickeln, dem entgegenzuwirken.

Demografische und sozioökonomische Faktoren

Tatsächlich gelang es der Forschergruppe, verschiedene Gemeinsamkeiten und Faktoren zu erkennen, die die Angriffswahrscheinlichkeit erhöhen oder senken können. Das beginnt schon mit der Herkunft der Angriffsopfer. So richteten sich 42 Prozent aller Angriffe gegen E-Mail-Empfänger in den USA, danach folgte Großbritannien mit zehn und Japan mit fünf Prozent aller Fälle. Dabei stellten die Forscher fest, dass sich Angreifer selten die Mühe machen, ihre Mails zu lokalisieren. Stattdessen wird ein und dasselbe Template über eine gemeinsame Sprachbasis verwendet. Englischsprachige Nutzer sind schon aufgrund ihrer schieren Zahl die bevorzugten Ziele. Diese Art der Faulheit zeigen die Angreifer indes ansonsten nicht. Vielmehr setzen sie auf schnell wechselnde Kampagnen von kurzer Dauer. Nur ein bis drei Tage lang versuchen sie mit einem identischen Template zum Erfolg zu kommen, wobei immer nur kleine Gruppen zwischen 100 und 1.000 Empfängern gleichzeitig kontaktiert werden. Diese begrenzten Kampagnen führen dennoch allein bei Gmail zu einer Belastung von mehr als 100 Millionen Phishing- und Malware-Mails pro Woche.

Einmal im Datenleck, immer potenzielles Angriffsopfer

Abgesehen vom Lebensmittelpunkt der Angriffsopfer konnten die Forscher weitere Risikofaktoren identifizieren, die einen Angriff weit wahrscheinlicher werden ließen. So wurden etwa Nutzer, deren Adressen bereits einmal in einem der unzähligen Datenlecks gehandelt wurden, mit der fünffachen Wahrscheinlichkeit eines Durchschnittsnutzers angeschrieben. Auch das Alter erwies sich als risikosteigernd. So wurden Menschen im Alter zwischen 55 und 64 fast doppelt so häufig Opfer einer Malware-Kampagne wie jene der Altersgruppe 18 bis 24.

Quelle: t3n


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