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Arbeitgebervereinigung für Unternehmen
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Datenschützer verhängen deutlich mehr Bußgelder

Die Zahl der Bußgeldbescheide wegen Datenschutzverstößen hat stark zugenommen – mit einem Anstieg um rund 60 Prozent in 2020 gegenüber dem Vorjahr. Auch deutlich mehr Datenpannen wurden registriert.

Im vergangenen Jahr sind deutlich mehr Bußgelder wegen Verstößen gegen die EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) verhängt worden. Einer Umfrage des Handelsblatts unter den Datenschutzbeauftragten des Bundes und der Länder zufolge wurden 301 Bußen ausgesprochen. Das entspricht einem Anstieg um 60 Prozent im Vergleich zum Jahr 2019, als 187 Bußgeldbescheide erteilt wurden. 15 von 16 Bundesländern machten Angaben, Mecklenburg-Vorpommern hingegen wie bereits im Vorjahr nicht.

Die Summe der verhängten Bußgelder beläuft sich demnach auf rund 48 Millionen Euro. Die meisten Geldstrafen wegen Datenschutzverstößen verhängte die Behörde in Nordrhein-Westfalen mit 93 Bußgeldern, gefolgt von Thüringen mit 41. In Schleswig-Holstein und Bremen sowie vom Bundesdatenschutzbeauftragten Ulrich Kelber wurden laut Handelsblatt im vergangenen Jahr keine DSGVO-Bußgelder verhängt. Das höchste Bußgeld in Höhe von 35,3 Millionen Euro wurde vom Hamburger Datenschutzbeauftragten gegen den Modehändler Hennes & Mauritz (H&M) erlassen. Mit der Überwachung von Hunderten Mitarbeitern des Servicecenters in Nürnberg habe der Konzern gegen den Datenschutz verstoßen, hatte der Hamburgische Beauftragte für Datenschutz, Johannes Caspar, im Oktober 2020 zur Begründung erklärt.

Quelle: golem.de


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