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Arbeitgebervereinigung für Unternehmen
aus dem Bereich EDV und Kommunikationstechnologie e. V.

Gründer wagen es – trotz Corona

Die Corona-Zeit sorgt nicht gerade für beste Bedingungen, um sich mit einem Unternehmen selbstständig zu machen. Doch es ergeben sich laut Experten auch neue Geschäftsgelegenheiten und damit neue Chancen, eine Gründung in Betracht zu ziehen.

Mit Blick auf die Zahlen für 2020, die demnächst veröffentlicht werden, rechnet die KfW Bankengruppe mit sinkenden Existenzgründungen. Viele Gründungsplanungen seien zu Beginn der Coronakrise auf Eis gelegt worden. Einige seien zwar im zweiten Halbjahr nachgeholt worden. Die Gründungstätigkeit sei aber 2020 insgesamt dennoch schwächer als im Vorjahr. Einschränkungen des öffentlichen Lebens oder Lockdowns in kompletten Branchen erschwerten die Kundengewinnung. In einem solchen Umfeld zu gründen ist laut KfW äußerst schwierig – vor allem für neue Unternehmen, die noch keinen Kundenstamm aufgebaut haben.

Neue Perspektiven

Andererseits habe die Krise neue Bedarfe geschaffen und es hätten sich neue Geschäftsgelegenheiten ergeben. Insbesondere digitale Geschäftsmodelle, so die Einschätzung, dürften davon profitieren. Die Pandemie müsse nicht zwingend ein Argument gegen Gründungen sein, sagt auch Professor Armin Pfannenschwarz, Leiter des Studiengangs Unternehmertum an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW). „Sie bietet viele gute Ansätze zu gründen, weil Vieles in Bewegung ist“, sagt er.

Erstmals seit Jahren war die Zahl der Gründungen 2019 wieder gestiegen. Die KfW erklärte das mit der Konjunktur und der Lage am Arbeitsmarkt. Pfannenschwarz sieht aber auch einen generellen kulturellen Wandel. Das Gründungsklima habe sich verbessert. Gefördert etwa durch TV-Sendungen wie „Die Höhle der Löwen“ gelte es als hip zu gründen. Auch einer Studie der Beratungsgesellschaft EY zufolge hat die Startup-Landschaft in Deutschland die Coronakrise bis dato recht gut verkraftet. Gelder von Investoren für Gründer flössen weiter. Laut Pfannenschwarz gilt Deutschland als Land mit den besten Fördermöglichkeiten. Der Politik gehe es darum, dass die Zahlen steigen. Doch volkswirtschaftlich relevant seien große Vorhaben und nicht einzelne Nagelstudios oder eine neue App. Die Menge der interessanten Projekte sei jedoch eher gering.

Quelle: it-daily.net


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