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AXA beendet in Frankreich Ransomware-Versicherung

AXA, einer der größten europäischen Versicherer, setzt in Frankreich auf Wunsch der französischen Regierung Policen aus, die Ransomware-Opfern das gezahlte Lösegeld zurückzahlen. Die Begründung: Ransomware-Angriffe seien auf der ganzen Welt zum Alltag geworden.

Die Änderungen gelten vorerst nur in Frankreich, nachdem führende Cybersecurity-Experten der französischen Regierung und französische Senatoren bei einem runden Tisch in Paris im April ihre Bedenken über die massiven Auszahlungen an Cyberkriminelle geäußert hatten. Hier wurde nach Angaben von ABC News diskutiert, wie in Frankreich auf die verheerenden Auswirkungen von Ransomware-Angriffen reagiert werden kann. In Frankreich beliefen sich nach Angaben der Cybersecurity-Firma Emsisoft die Schäden durch Cybercrime im vergangenen Jahr auf insgesamt 4,5 Milliarden Euro. Aber auch in Großbritannien und den USA fordern bereits viele Politiker und Experten ein Verbot von Ransomware-Versicherungen.

Diesem Schritt könnten weitere Versicherungen folgen und ihre Maßnahmen auch auf andere Länder wie Deutschland ausdehnen, da Ransomware-Angriffe als globales Phänomen an keiner Grenze halt machen. „Es ist völlig verständlich, dass angegriffene Firmen den schnellsten und einfachsten Weg gehen, indem sie die Erpresser auszahlen und ihre Versicherung diese Geldsummen erstattet. Schließlich ist ihr Geschäft durch die Attacke existenziell bedroht“, sagt Eric Waltert, Regional Vice President DACH bei Veritas. „Allerdings existieren weder Garantien noch Rechtsansprüche gegenüber den Kriminellen, dass Firmen alle ihre Daten zurückbekommen oder die Hacker keine Kopien wichtiger Dateien für spätere Aktionen zurückhalten. Nun hat das erste große Versicherungsunternehmen klar gemacht, solche Zahlungen nicht zu erstatten. Dies ist ein weiterer wichtiger Grund für Unternehmen, ihre Daten zu schützen, anstatt sie nur zu versichern.“

Quelle: ZDNet


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