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Arbeitgebervereinigung für Unternehmen
aus dem Bereich EDV und Kommunikationstechnologie e. V.

Kabelnetze noch kaum geöffnet

Die Betreiber von Kabelnetzen stellen bisher kaum Vorleistungsprodukte bereit, auf denen Dritte Breitbandanschlüsse anbieten können. Das steht im Jahresbericht 2020 der Bundesnetzagentur, der am 19. Mai 2021 vorgestellt wurde.

„Der Anteil der Außenumsatzerlöse mit Vorleistungen lag bei etwa zwei Prozent“, erklärte die Behörde zu den Einnahmen der HFC-Netzbetreiber. Mittlerweile gewährten Vodafone und Tele Columbus der Telefónica Zugang zu ihren HFC-Netzen, Erstere als Folge der Verpflichtungszusage im Fusionskontrollverfahren Vodafone/Certain Liberty Assets (Unitymedia), Letztere auf freiwilliger Basis, berichtet die Regulierungsbehörde.

Im Jahr 2018 erwarb Vodafone Unitymedia sowie weitere Netze in Osteuropa von dem US-amerikanischen Konzern Liberty Global. Vodafone bezahlte 10,8 Milliarden Euro an Liberty Global und übernahm Schulden in Höhe von 7,6 Milliarden Euro. Seit November 2020 vertreibt Telefónica in einzelnen O2-Shops Kabelanschlüsse im Netz von Vodafone. Vodafone vermietet an Telefónica aber ausschließlich Kabelanschlüsse mit niedrigen Geschwindigkeiten von maximal 300 MBit/s, bei den Angeboten hat man sich auf bis zu 250 MBit/s geeinigt. Vodafone-Kunden erhalten dagegen eine Datenrate von bis zu 1 GBit/s.

Öffnung von Tele Columbus geht bald ins zweite Jahr

Die Verhandlungen zwischen dem zweitgrößten Kabelnetzbetreiber Tele Columbus und der spanischen Telefónica laufen mindestens seit Oktober 2019. Aber ein Produkt gibt es immer noch nicht. Telefónica-Unternehmenssprecherin Kerstin Ebner sagte golem.de auf Anfrage: „Für unsere Kabel- und Glasfaserkooperation mit Tele Columbus laufen die Vorbereitungen bereits. Die Vereinbarung wird es uns erlauben, O2-Kunden künftig Datengeschwindigkeiten von bis zu 1 GBit/s bereitzustellen.“

Quelle: golem.de


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