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Arbeitgebervereinigung für Unternehmen
aus dem Bereich EDV und Kommunikationstechnologie e. V.

Messenger-Dienste zu Interoperabilität verpflichten?

Eine Befragung des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) zeigt: Gut ein Drittel der Messenger-Nutzer wäre bereit, den Anbieter zu wechseln, wenn Nachrichten zwischen unterschiedlichen Anbietern geteilt werden könnten.

Messenger-Dienste wie WhatsApp oder Signal machen das Kommunizieren einfach, allerdings nur innerhalb ihres eigenen Angebotes. Die Marktmacht der Messenger-Dienste des Facebook-Konzerns lässt den Ruf der Politik nach einer Interoperabilitätsverpflichtung lauter werden. Der vzbv stellt in seinem Papier dazu die Folgen für den Wettbewerb, den Datenschutz und die Innovationskraft aus Verbrauchersicht dar und bringt diese in die Diskussion ein. „Die Marktmacht des Facebook-Konzerns zwingt Nutzerinnen und Nutzer de facto dazu, per WhatsApp zu kommunizieren. Aus Verbrauchersicht wäre es ideal, wenn Messenger-Dienste technisch so ausgestaltet sind, dass nachhaltiger Wettbewerb sowie die Innovationskraft des Marktes gefördert werden. Gleichzeitig sollte ein hohes Maß an Datenschutz und Datensicherheit gewahrt bleiben“, sagt Lina Ehrig, Leiterin Team Digitales und Medien beim vzbv.

Auswirkungen auf Wettbewerb und Datenschutz

Seit Jahren findet im politischen Raum eine Diskussion darüber statt, ob Messenger-Dienste zur Interoperabilität verpflichtet werden sollten. Ziel der Überlegungen ist es, Nutzern verschiedenster Messenger die Möglichkeit einzuräumen, untereinander zu kommunizieren, ohne den Dienst zwangsläufig wechseln zu müssen. Verbrauchern könnte so der Wechsel zu datenschutzfreundlichen Diensten erleichtert und der Wettbewerb unter Messengern angeregt werden. Für die repräsentative Online-Befragung „Interoperabilität von Messenger-Diensten“ befragte der vzbv 2.203 Internetnutzer ab 16 Jahren in Deutschland.

Quelle: Verbraucherzentrale Bundesverband


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