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Arbeitgebervereinigung für Unternehmen
aus dem Bereich EDV und Kommunikationstechnologie e. V.

Corona-Überbrückungshilfen: neue Phishing-Welle

Erneut kursieren massenhaft E-Mails mit einem gefälschten Antragsformular für eine Corona-„Überbrückungshilfe Teil 3“, die angeblich von „Bundesregierung und Europäischem Rat“ für „Soloselbständige, freie Berufe und Unternehmen“ ausgereicht werden.

In betrügerischer Absicht geben sich die Absender mit wechselnden Namen als Mitarbeiter der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland aus. Angeschrieben werden Nutzer des E-Mail-Dienstes von T-Online. Bei der neuen Phishing-Welle werden auch Absenderadressen von T-Online genutzt. Diese E-Mails dürfen nicht geöffnet werden, denn sie kommen nicht von der Europäischen Kommission. Es handelt sich um den Versuch böswilliger Akteure, an sensible Unternehmensdaten zu gelangen. Wer einen Antrag mit seinen Daten abgeschickt hat, sollte bei der örtlichen Polizeidienststelle Anzeige erstatten.

Bereits seit Sommer 2020 versenden Betrüger immer wieder Phishing-Mails vor allem an Selbstständige und an kleine und mittlere Unternehmen im deutschsprachigen Raum. Sie geben sich als Mitarbeitende der Europäischen Kommission aus und stellen EU-Coronahilfen, einen Corona-„Weihnachtsbonus“, „Überbrückungsgeld II“ oder nun die „Überbrückungshilfe Teil 3“ der Bundesregierung in Aussicht. Ihr Ziel ist offenbar, sensible Daten über die Unternehmen zu erhalten, indem sie mit Hilfsgeldern ködern. Dazu werden die Unternehmen und Selbstständigen gebeten, entweder einen Link anzuklicken oder einen PDF-Anhang auszufüllen und dieses Formular an die Adresse DEUTSCHLAND @ UNTERNEHMEN-SOFORTHILFE.COM (link sends e-mail) zu schicken. Achtung: Dies ist keine Adresse der Europäischen Kommission. Die Domain der Kommission ist ec.europa.eu.

Quelle: EU-Kommission


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