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Arbeitgebervereinigung für Unternehmen
aus dem Bereich EDV und Kommunikationstechnologie e. V.

Untersuchungsphase für digitalen Euro

Die Europäische Zentralbank (EZB) startet eine zweijährige Untersuchungsphase zur Einführung eines digitalen Euros. Dieser soll das Bargeld nicht ersetzen, sondern ergänzen. Ein digitaler Euro stünde im Gegensatz zu Kryptowährungen unter Aufsicht einer Zentralbank.

Europas Währungshüter machen den nächsten Schritt auf dem Weg zur möglichen Einführung eines digitalen Euros. Die EZB beschloss, in eine zweijährige Untersuchungsphase für eine solche Digitalwährung einzutreten, in der es um Aspekte wie Technologie und Datenschutz gehen soll. „Dies greift einer künftigen Entscheidung über die mögliche Ausgabe eines digitalen Euro nicht vor, die erst später erfolgen wird“, bekräftigte die Notenbank in Frankfurt. „In jedem Fall würde ein digitaler Euro das Bargeld ergänzen, nicht ersetzen.“

Eine digitale Version der europäischen Gemeinschaftswährung könnte es Privatleuten erlauben, Geld direkt bei der Zentralbank zu hinterlegen. Diese Möglichkeit steht normalerweise nur gewerblichen Kreditgebern wie Banken, Regierungen und anderen Zentralbanken offen.

Antwort auf Kryptowährungen

Die Bemühungen der Euro-Notenbanken sind eine Antwort auf den steilen Aufstieg von Kryptowährungen wie Bitcoin und Ether. Der große Unterschied: Im Gegensatz dazu stünde ein digitaler Euro unter Aufsicht einer Zentralbank, die die Stabilität der Währung sichert.

Einer Umfrage des Digitalverbands Bitkom zufolge spricht aus Sicht der befragten Unternehmen für einen digitalen Euro vor allem, dass sonst andere staatliche oder private Digitalwährungen zum Einsatz kommen, die europäische Werte untergraben könnten (78 Prozent). Zwei Drittel (69 Prozent) plädieren für den digitalen Euro, damit auf dem künftigen Kapitalmarkt mit tokenisierten Wertpapieren nahtlose Zahlungs- und Abwicklungsprozesse möglich werden. Und ähnlich viele (64 Prozent) sehen einen Vorteil darin, dass auch bei abnehmender Bedeutung von Bargeld im digitalen Zeitalter den Bürgern der direkte Zugang zur Zentralbank erhalten bleibt.

Quellen: com-magazin.de und Bitkom


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