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Ransomware: Interpol warnt

Cyberkriminelle agieren laut Interpol über Grenzen hinweg und bleiben dabei meist ungestraft. Die Polizeibehörde warnt vor exponentiellem Wachstum, sie befürchtet ohne eine Zusammenarbeit zwischen Ermittlern und Privatwirtschaft eine „Ransomware-Pandemie“.

Die internationale Polizeibehörde Interpol fordert eine Zusammenarbeit zwischen Ermittlern und der Privatwirtschaft, um eine „mögliche Ransomware-Pandemie“ zu verhindern. Ransomware sei zwar nicht die kostspieligste Cyberkriminalität, habe aber aufgrund einer Flut von zerstörerischen Ransomware-Angriffen in den letzten Monaten, die auch kritische Infrastrukturen in den USA betrafen, einen Nerv bei Staatsoberhäuptern und Strafverfolgungsbehörden getroffen. „Ransomware ist zu einer zu großen Bedrohung geworden, als dass eine Organisation oder ein Sektor sie alleine bewältigen könnte; das Ausmaß dieser Herausforderung erfordert dringend ein gemeinsames globales Vorgehen“, sagte Interpol-Generalsekretär Jürgen Stock.

Ransomware als Dienstleistung

Interpol zufolge ist eine stärkere Zusammenarbeit gegen Ransomware angesichts ihres „exponentiellen Wachstums“ im breiteren Ökosystem der Cyberkriminalität erforderlich, da Kriminelle ihr Geschäftsmodell dahin verlagerten, Ransomware als Dienstleistung anzubieten. „Ungeachtet der Schwere ihrer Verbrechen passen die Ransomware-Kriminellen ihre Taktik ständig an und operieren über Grenzen hinweg und nahezu ungestraft“, so Stock weiter. „Die Polizei muss sich die Erkenntnisse der Cybersicherheitsbranche, der Computer Emergency Response Teams und anderer Behörden zunutze machen, um Cyberkriminelle als Teil einer echten Koalition zu identifizieren und zu zerschlagen, die gemeinsam daran arbeitet, die globalen Auswirkungen der Cyberkriminalität zu reduzieren.“

Quelle: ZDnet


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