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Arbeitgebervereinigung für Unternehmen
aus dem Bereich EDV und Kommunikationstechnologie e. V.

Digitalisierung macht den Unterschied

Zwei Tage stand Köln während der Digital X, Europas größter Initiative für Digitalisierung, ganz im Zeichen der digitalen Transformation. Ein Fazit: Der Mittelstand will verstärkt in digitale Lösungen investieren.

Digital X ist Europas größte, branchenübergreifende Digitalisierungsinitiative. In ihr engagieren sich über 300 nationale und internationale Partner. Das Konzept: vernetzen, austauschen und voneinander lernen im Sinne des digitalen Fortschritts.

Wie sich mit digitalen Lösungen Wirtschaft und Verwaltung auf Zukunft trimmen lassen, konnten die 30.000 Besucher der Digital X am 7. und 8. September in Köln erfahren. Neben der Telekom als Veranstalter zeigten rund 100 Unternehmen auf fünf Bühnen und der begleitenden Ausstellung welche Chance die digitale Transformation bietet. Dies hätten auch die mittelständischen Unternehmen erkannt, sagte Digital-X-Schirmherr und Geschäftskunden-Chef der Telekom Deutschland, Hagen Rickmann. „Digitalisierung macht den Unterschied. Dies hat auch die Pandemie gezeigt. Unternehmen, die bereits stärker digitalisiert sind, haben im Vergleich zu weniger digitalen Unternehmen ihrer Branche die Pandemie besser überstanden.“ Er stelle aktuell in den Gesprächen mit mittelständischen Kunden fest, „dass sie alle mehr in Digitalisierung investieren und sich digital transformieren wollen.“

Digitale Investitionen amortisieren sich kurzfristig

Der Wille zur digitalen Transformation allein führt aber nicht zu mehr Digitalisierung. Digitale Lösungen schießen wie Pilze aus dem Boden, wie allein die Digital X zeigt. Aber gerade bei kleinen und mittelständischen Unternehmen scheitert die digitale Transformation oft an der fehlenden Kompetenz. „Der Mittelstand in Deutschland war bisher immer so erfolgreich, da die Unternehmen in ihren jeweiligen Kernfeldern immer fachlich stark waren und investiert haben. Nicht umsonst gibt es in Deutschland daher so viele Hidden Champions im Mittelstand“, sagt Hagen Rickmann. Digitale Transformation brauche zusätzlich zur Kernkompetenz eine Digitalstrategie und digitales Know-how, was es intern häufig nicht gäbe. „Wir bieten daher Beratungspakete, zeigen anhand von Use Cases Digitalisierungsmöglichkeiten auf und setzen diese zusammen mit Partnern um. Dieser Invest amortisiert sich in der Regel nach kurzer Zeit.“

Quelle: zdnet

Zur Wissensplattform von Digital X geht es hier.


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Wahlprüfsteine

Sechs Parteien haben auf die 8 Fragen der AGEV geantwortet.

CDU/CSU 
SPD
Die Grünen
FDP
Die Linke
Volt


AGEV-Mitgliederversammlung

Die 15. Mitgliederversammlung der Arbeitgebervereinigung für Unternehmen aus dem Bereich EDV und Kommunikationstechnologie e.V. (AGEV) fand am Freitag, dem 27. August 2021, in Bonn statt.

 

 


Das Ärgernis

Um den Kauf von Elektrofahrzeugen weiter anzuheizen, hat die Regierungskoalition am 3. Juni 2020 im Zuge des Konjunkturpakets zur Bekämpfung der Corona-Folgen vereinbart, den Kauf der E-Mobile noch stärker zu fördern als ohnehin schon. Zusätzlich zur bestehenden Kaufprämie („Umweltbonus“) von bis zu 3.000 Euro Steuergeld pro Elektroauto wurde eine „Innovationsprämie“ beschlossen, die den staatlichen Förderbetrag – befristet bis Ende 2021 – auf bis zu 6.000 Euro verdoppelt. In den Genuss der neuen Förderung kommen Antragsteller, deren Fahrzeug nach dem 3. Juni – also nach dem Tag nach Bekanntwerden der erhöhten Förderung – zugelassen wurde. Für die zusätzliche Subvention will der Bund insgesamt 2 Mrd. Euro Steuergeld in die Hand nehmen.

Die „Innovationsprämie“ wird allerdings auch dann ausgezahlt, wenn sie gar keine Anreizwirkung mehr entfalten kann – nämlich dann, wenn ein Kunde sein Elektrofahrzeug bereits gekauft hat, bevor er von der neuen Förderung wissen konnte (also vor dem 3. Juni), das Fahrzeug aber erst nach dem 3. Juni zugelassen wurde, weil er beispielsweise länger auf die Auslieferung des Fahrzeugs warten musste. Denn: Entscheidend für die Förderung ist nicht der Kaufzeitpunkt, sondern die Zulassung. Die beabsichtigte Anreizwirkung hat die neue Förderung im beschriebenen Fall also nicht. Sie ist in diesen Fällen lediglich ein unverhofftes Geldgeschenk für den Autokäufer – und, zu allem Überfluss, auch noch durch Staatsschulden finanziert.

Bis zum 20. August sind rund 20.000 Anträge für Fahrzeuge eingegangen , die vor dem Bekanntwerden der neuen Förderung gekauft wurden. Dies sind immerhin rund 60 Prozent aller in diesem Zeitraum gestellten Anträge. Grob überschlagen handelt es sich um eine beantragte Fördersumme von rund 50 Mio. Euro – in rund 3 Monaten. Auch wenn der Anteil der vor dem 3. Juni gekauften Autos schrittweise abnehmen wird, werden bis zum geplanten Auslaufen der erhöhten Förderung Ende 2021 insgesamt viele Millionen Euro ohne Anreizwirkung vergeben worden sein.


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