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Arbeitgebervereinigung für Unternehmen
aus dem Bereich EDV und Kommunikationstechnologie e. V.

IT-Sicherheit: Große Defizite in kleinen Firmen

Viele der Mittelständler führen laut „Deutschland sicher im Netz“ keine Angriffserkennung gegen Cyberattacken durch, die Hälfte verschlüsselt E-Mails nicht. Das geht aus dem „Praxisreport Mittelstand“ 2021/22 hervor.

Bei kleineren und mittleren Unternehmen (KMU) ist es hierzulande um die IT-Security nach wie vor schlecht bestellt. Schon bei Standardschutzmaßnahmen sind die Defizite bei ihnen groß, geht aus dem neuen „Praxisreport Mittelstand“ 2021/22 hervor, den der Verein „Deutschland sicher im Netz“ (DsiN) veröffentlicht hat. Demnach verfügen 64 Prozent der KMU über keine Maßnahmen der Angriffserkennung, mehr als ein Drittel verzichtet auf IT-Notfallpläne (34 Prozent).

Bewusstsein für Sicherheitsrisiken da, aber das Handeln fehlt

43 Prozent der Mittelständler sind nachlässig im Umgang mit Software- und Sicherheitsupdates. Von Schutzvorkehrungen in der E-Mailkommunikation sieht die Hälfte der KMU ab, verschlüsselt also nicht. Ein Viertel der Firmen verzichtet vollständig darauf, das IT-Sicherheitswissen bei Mitarbeitern zu fördern. Zwar hat sich das Bewusstsein für die digitale Verletzbarkeit des eigenen Unternehmens während der Pandemie bei 86 Prozent der Mittelständler auf hohem Niveau verstetigt. 32 Prozent bewerten eine unzureichende Absicherung der IT als grundlegendes Risiko: 21 Prozent sehen die eigene Wettbewerbsfähigkeit, elf Prozent sogar die Unternehmensexistenz gefährdet. In der Praxis wirkt sich dies aber kaum aus.

Quelle: heise.de


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