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Arbeitgebervereinigung für Unternehmen
aus dem Bereich EDV und Kommunikationstechnologie e. V.

Wettbewerb zur digitalen Schule

Junge Menschen beherrschen das Smartphone meisterlich, können Mails versenden und Fotos digital bearbeiten. Allerdings können die wenigsten Jugendlichen programmieren - dies soll sich ändern. Ein Wettbewerb soll Schule und Schüler digital fit machen. (Bildnachweis: pixabay.com)

Eine Umfrage unter Jugendlichen belegt ihren hohen Kenntnisstand im Umgang mit digitalen Medien, bei der Bearbeitung von Texten, Tabellen und Präsentationen. Mit Datenschutz und -sicherheit wie auch dem Einsatz von Verschlüsselungen kennen sich hingegen nur wenige Jugendliche aus. Elf Prozent können Programmieren und Webseiten erstellen. Webseiten hacken können nach eigenen Angaben sogar vier Prozent der befragten Jugendlichen. Um die Wissenslücken in puncto Sicherheit und Programmieren zu schließen, sieht der Digitalverband Bitkom vor allem die Politik in der Pflicht.

Um die digitalen Kompetenzen an Schulen stärker zu fördern, verleiht der Bitkom die Auszeichnung „Smart School“. Im vergangenen Jahr wurden zwei Schulen geehrt, die bereits Schule und Unterricht erfolgreich digitalisiert haben. In diesem Jahr erhielten vier weitere Schulen die Auszeichnung: die Ernst-Reuter-Schule in Karlsruhe (Baden-Württemberg), die Elisabethenschule in Frankfurt am Main (Hessen) und das Leininger-Gymnasium in Grünstadt (Rheinland-Pfalz). Die ausgezeichneten Schulen erhalten von Partnern wie Dell und Telekom Unterstützungsangebote und profitieren von Workshops durch den Bitkom. 

Der Bitkom plant, bis zum Jahresende bis zu zwanzig Schulen in die Riege der Smart Schools aufzunehmen. Die Bewerbungsfrist für Schulen läuft bis zum 17. November 2017. Weitere Informationen zur Initiative des Bitkoms finden Sie hier.

Quelle: Bitkom e. V.


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Sechs Parteien haben auf die 8 Fragen der AGEV geantwortet.

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AGEV-Mitgliederversammlung

Die 15. Mitgliederversammlung der Arbeitgebervereinigung für Unternehmen aus dem Bereich EDV und Kommunikationstechnologie e.V. (AGEV) fand am Freitag, dem 27. August 2021, in Bonn statt.

 

 


Das Ärgernis

Um den Kauf von Elektrofahrzeugen weiter anzuheizen, hat die Regierungskoalition am 3. Juni 2020 im Zuge des Konjunkturpakets zur Bekämpfung der Corona-Folgen vereinbart, den Kauf der E-Mobile noch stärker zu fördern als ohnehin schon. Zusätzlich zur bestehenden Kaufprämie („Umweltbonus“) von bis zu 3.000 Euro Steuergeld pro Elektroauto wurde eine „Innovationsprämie“ beschlossen, die den staatlichen Förderbetrag – befristet bis Ende 2021 – auf bis zu 6.000 Euro verdoppelt. In den Genuss der neuen Förderung kommen Antragsteller, deren Fahrzeug nach dem 3. Juni – also nach dem Tag nach Bekanntwerden der erhöhten Förderung – zugelassen wurde. Für die zusätzliche Subvention will der Bund insgesamt 2 Mrd. Euro Steuergeld in die Hand nehmen.

Die „Innovationsprämie“ wird allerdings auch dann ausgezahlt, wenn sie gar keine Anreizwirkung mehr entfalten kann – nämlich dann, wenn ein Kunde sein Elektrofahrzeug bereits gekauft hat, bevor er von der neuen Förderung wissen konnte (also vor dem 3. Juni), das Fahrzeug aber erst nach dem 3. Juni zugelassen wurde, weil er beispielsweise länger auf die Auslieferung des Fahrzeugs warten musste. Denn: Entscheidend für die Förderung ist nicht der Kaufzeitpunkt, sondern die Zulassung. Die beabsichtigte Anreizwirkung hat die neue Förderung im beschriebenen Fall also nicht. Sie ist in diesen Fällen lediglich ein unverhofftes Geldgeschenk für den Autokäufer – und, zu allem Überfluss, auch noch durch Staatsschulden finanziert.

Bis zum 20. August sind rund 20.000 Anträge für Fahrzeuge eingegangen , die vor dem Bekanntwerden der neuen Förderung gekauft wurden. Dies sind immerhin rund 60 Prozent aller in diesem Zeitraum gestellten Anträge. Grob überschlagen handelt es sich um eine beantragte Fördersumme von rund 50 Mio. Euro – in rund 3 Monaten. Auch wenn der Anteil der vor dem 3. Juni gekauften Autos schrittweise abnehmen wird, werden bis zum geplanten Auslaufen der erhöhten Förderung Ende 2021 insgesamt viele Millionen Euro ohne Anreizwirkung vergeben worden sein.


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