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Breitbandausbau europaweit hinter den Zielen

Die Breitbandziele der Europäischen Union für das Jahr 2020 werden voraussichtlich nicht erreicht. Zu diesem Ergebnis kommt der EU-Rechnungshof in seinem Sonderbericht zum Breitbandausbau in den EU-Mitgliedsstaaten.

Das Ziel einer grundlegenden Breitbandversorgung bis 2013 war für die meisten europäischen Staaten kein Problem. Mit Ausnahme der drei baltischen Staaten (Estland, Lettland und Litauen) hatten alle EU-Mitgliedsstaaten ihren Bürgern grundlegende Dienste mit bis zu 30 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) bereitgestellt. Das neue Ziel: Mehr als 30 Mbit/s für alle Europäer und ultraschnelle Breitbandverbindungen von über 100 Mbit/s für mindestens 50 Prozent der Haushalte bis 2020. Der Rechnungshof schreibt dazu: Der Hof stellte fest, dass sich die Breitbandversorgung EU-weit im Allgemeinen verbessert hat, es jedoch nicht gelingen wird, alle Ziele der Strategie Europa 2020 zu erreichen. Die Anbindung von ländlichen Gebieten, in denen es für den Privatsektor weniger attraktiv ist, in die Breitbandversorgung zu investieren, ist nach wie vor schlechter als die von Städten, und die Nutzung ultraschneller Breitbanddienste liegt deutlich unter der Zielvorgabe. Neben Problemen beim Ausbau, etwa durch unvorbereitete Betriebe oder großzügige Verträge mit Telekommunikationsanbietern, gibt es auch Stimmen, die davon ausgehen, dass viele Menschen überhaupt kein Interesse an Breitbandverbindungen mit über 100Mbit/s haben.

Quelle: golem.de


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Prozent des EU-Durchschnitts erreichte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) pro Kopf im Jahr 2016 in Luxemburg, ausgedrückt in Kaufkraftstandards. Das zeigen Berechnungen der europäischen Statistikbehörde Eurostat. Danach folgten Österreich und Deutschland mit 126 bzw. 123 Prozent. Das niedrigste BIP pro Kopf hatten Kroatien und Bulgarien mit gerade einmal 59 bzw. 48 Prozent des EU-Durchschnitts.