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Arbeitgebervereinigung für Unternehmen
aus dem Bereich EDV und Kommunikationstechnologie e. V.

Gesetzentwurf zur Eindämmung von Abmahnmissbrauch

Die Aktionen der Wirtschaft, um einen Abmahnmissbrauch zu stoppen, zeigen offenbar Wirkung: Das Bundesjustizministerium kündigte an, so schnell wie möglich einen Gesetzesentwurf vorzulegen, der die Attraktivität von Abmahnungen senken soll.

Mit Abmahnungen wollte der Gesetzgeber Gerichte entlasten: Statt vor Gericht sollten sich Konfliktparteien bei Wettbewerbsverstößen schnell und unkompliziert untereinander einigen. Da Abmahnungen besonders lukrativ sein können, hat sich eine Industrie rund um das Thema entwickelt. Sogenannte Abmahnvereine und spezialisierte Rechtsanwälte nutzen das Verfahren, um schnell viel Geld zu verdienen. Kleinste Fehler auf einer Webseite führen häufig zu einer Abmahnwelle. „Hier stehen Existenzen auf dem Spiel“, erklärt Thomas Duhr, Vizepräsident Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e. V.

Der Verband begrüßt die Ankündigung, so schnell wie möglich gegen die Praxis des Abmahnmissbrauchs vorzugehen. Denn laut einer Mitgliederumfrage des BVDW rechnet jedes vierte Digitalunternehmen damit, Ziel von Abmahnungen zu werden. Mit dem neuen Gesetz verfolgt das Ministerium einen besseren Rechtsschutz im Bereich von Onlineshops.

Quelle: Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e. V.


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