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Merkel: Wirtschaft hofft auf positiven Effekt

Nach fast genau 13 Jahren an der Spitze der Bundesrepublik Deutschland hat Angela Merkel angekündigt, sich zurückziehen zu wollen. Anleger und Wirtschaft hoffen auf einen belebenden Effekt. Einen Favoriten auf die Nachfolge haben Teile der Wirtschaftsvertreter auch schon.

Spätestens zum 24. Oktober 2021 wird die Zeit von Angela Merkel (CDU) als Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland zu Ende gehen. An diesem Tag nämlich muss die Wahl zum 20. Deutschen Bundestag spätestens erfolgen. Angela Merkel wird auch zur Bundestagswahl nicht mehr antreten. Der Deutsche Aktienindex (DAX) reagierte an einem bis dahin ruhigen Tag mit einer Kurssteigerung von zwei Prozent. Glaubt man Anlegern, die der Tagesspiegel zitiert, geht es dabei weniger um die Erleichterung über den Abgang von Angela Merkel. Viel mehr erhofft man sich in der Wirtschaft, dass der Personalwechsel die festgefahrene Situation löst und für neuen Schwung in Berlin sorgt.

Mittelstand zeigt sich optimistisch

Der Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) geht im Gespräch mit dem Tagesspiegel einen Schritt weiter: Aus Sicht der Wirtschaft müsse mit dem Wechsel an der Spitze der CDU auch ein Wechsel der Politik verbunden sein. Wenn Frau Merkel dazu nicht bereit sei, wäre es konsequent, auch das Amt der Bundeskanzlerin aufzugeben. Der BVMW kokettiert offen mit einer Ablösung Angela Merkels vor 2021 und fordert für die Zukunft mehr wirtschaftspolitische Kompetenz. Mitbringen würde die aus Sicht des BVMW vor allem einer: Friedrich Merz, mit dem man „gut leben könne“. Während der BVMW und andere Wirtschaftsvertreter Optimismus verbreiten, bezeichnet Marcel Fratzscher, Präsident des arbeitnehmernahen Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) die Nachricht als „Schock, der große Unsicherheit schafft“. Es wird sich zeigen, ob der neue CDU-Vorsitzende und möglicherweise neue Bundeskanzler diese Unsicherheit ausräumen kann.

Quelle: Tagesspiegel Online


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