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Arbeitgebervereinigung für Unternehmen
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Auslandsreisen: Mittelstand kaum berücksichtigt

Bei Delegationsreisen von Unionspolitikern sind auffallend wenige Mittelständler dabei. Das ergab die Antwort auf eine kleine Anfrage der FDP-Fraktion. Deutlich mehr Beachtung finden kleine und mittelständische Unternehmen unterdessen bei Sozialdemokraten.

Reinhard Houben, wirtschaftspolitischer Sprecher der FDP, bat die Bundesregierung um Auskunft darüber, wen Peter Altmaier (CDU) und seine Parlamentarischen Staatssekretäre auf ihren bisherigen Auslandsreisen mit an Bord hatten. Die Antwort ernüchtert den Freien Demokraten: Nur ein knappes Drittel der Unternehmensvertreter kamen aus kleinen und mittleren Unternehmen. Und nicht nur das von Peter Altmaier geführte Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) enttäuscht in dieser Hinsicht. Auch die CDU-geführten Ministerien für Bildung und Forschung (BMBF, geführt von Anja Karliczek) bzw. für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL, Julia Klöckner) vermitteln dem Mittelstand keine besondere Wertschätzung: Auf ihren Reisen war bisher noch kein einziger Vertreter aus entsprechenden Unternehmen dabei. Die Enttäuschung jedoch ist mit Blick auf das Bundeswirtschaftsministerium am größten. Nicht nur, dass viele Mittelständler ihre Interessen dort im Besonderen vertreten sehen möchten, mehr noch: Der Minister kündigte genau das an, als er sein Haus bei Amtsantritt als Mittelstandsministerium bezeichnet hatte. Im Gegensatz dazu dürfen sich kleine und mittlere Unternehmen beim Koalitionspartner mehr wertgeschätzt fühlen. Bei den bisherigen Reisen der Ministerien für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU, Svenja Schulze) bzw. für Arbeit und Soziales (BMAS, Hubertus Heil) kamen jeweils die Hälfte aller Unternehmensvertreter aus dem Mittelstand.

Quelle: wiwo.de


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