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Arbeitgebervereinigung für Unternehmen
aus dem Bereich EDV und Kommunikationstechnologie e. V.

Familienunternehmen gegen Ausgrenzung

Deutsche Unternehmen setzen ein Zeichen gegen Rassismus und Ausgrenzung. Mit der Kampagne „Made in Germany – Made by Vielfalt“ beziehen 50 Familienunternehmen klar Stellung für mehr Toleranz und Weltoffenheit.

„Es hat einen Grund, dass es Made in Germany und nicht Made by Germans heißt“. So lautet die Botschaft von Deichmann, Otto, Sennheiser, aber auch vielen weiteren großen wie kleinen deutschen Familienunternehmen. „Als Familienunternehmen sind wir uns unserer gesellschaftspolitischen Verantwortung bewusst. Wir bekennen uns durch die Teilnahme an der Initiative zu einer offenen Kultur und möchten ein Zeichen setzen zur Förderung von Toleranz und Weltoffenheit“, sagt etwa Fabian Kienbaum von der Personal- und Managementberatung Kienbaum. Entsprungen ist die Idee den Erfahrungen von Timm Mittelsten Scheid, Mitglied der Vorwerk Unternehmerfamilie. Er hatte einen immer rauer werdenden Ton in der Debatte rund um das Thema Migration wahrgenommen. Um auch der deutschen Wirtschaft in diesem Diskurs eine Stimme zu verschaffen, kam ihm die Idee der Kampagne. Bei anderen Familienunternehmern in Deutschland kam der Vorstoß laut Mittelsten Scheid gut an, sodass nun Anzeigen in Handelsblatt, Süddeutscher Zeitung, Frankfurter Allgemeinen Zeitung, Welt, den Publikationen der Funke Mediengruppe sowie in einigen Magazinen wie Bunte, Focus und Cicero zu sehen sein werden. Dank der Beteiligung von Ströer wird die Aktion zudem in 15 deutschen Städten auch auf Plakatwänden zu sehen sein.

Quelle: horizont.net


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