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Familienunternehmer werfen Altmaier Anti-Mittelstandspolitik vor

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) sieht sich harscher Kritik aus der deutschen Wirtschaft ausgesetzt. Viele Familienunternehmen lassen kein gutes Haar an der aktuellen Strategie des Ministers.

Der Interessenverband der Familienunternehmen übt Kritik an der Arbeit des Bundeswirtschaftsministers. Altmaier habe eine Mittelstandsstrategie angekündigt, von der „wir nie wieder gehört" haben, sagt Reinhold von Eben-Worlée, Präsident des Verbands, gegenüber der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (F.A.S.). Die Kritik an Altmaiers Arbeit, die als „Anti-Mittelstandspolitik“ und in einer F.A.S.-Umfrage zudem als „Totalausfall“ bezeichnet wird, entzündet sich an dessen Konzept für die Industriepolitik. Die sogenannte „Nationale Industriestrategie 2030“ sieht weitreichende Regulierungsmöglichkeiten der staatlichen Hand vor. Ebenso sollen Innovationen stärker gefördert werden. „Die Familienunternehmer“, so der offizielle Name des Verbands, verstehen Altmaiers Ideen als „Kampfansage“. Zu ihrem Jubiläumstreffen im Mai dieses Jahres wurde der CDU-Politiker ausdrücklich nicht eingeladen. Für gewöhnlich übt sich der Verband bei seinen Treffen in Eintracht mit den politischen Mandatsträgern. Die eigentlich CDU-nahe Organisation zeigt sich nun jedoch enttäuscht: „Altmaier hat das Wirtschaftsministerium beschädigt“, sagt von Eben-Worlée.

Quelle: faz.net


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