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Senkungen im Bildungsetat: Kritik von Lehrern an Scholz

Nachdem der Weg für den Digitalpakt Schule nun endlich frei ist und fünf Milliarden Euro bis 2024 dabei helfen sollen, das deutsche Bildungssystem zukunftsfähig zu machen, hat Finanzminister Olaf Scholz Kürzungen im Bildungshaushalt angekündigt. Von Wirtschaftsvertretern und Lehrkräften kommt scharfe Kritik. (Bildnachweis: pixabay.com)

Der Bundesverband mittelständische Wirtschaft und der Verband Deutscher Realschullehrer üben geschlossen Kritik an Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD). Kern der Kritik sind die angekündigten Einsparungen im Bildungsetat: Mit den geplanten Kürzungen des Bildungshaushaltes spare Bundesfinanzminister Scholz an der Zukunftsfähigkeit Deutschlands. Schon heute reiche der Etat für moderne Bildung an allen Ecken und Enden nicht. In Zeiten des Fachkräftemangels solle den Ausgaben für Bildung höchste Priorität eingeräumt werden. Was geschehe, so die kritischen Stimmen, sei jedoch das exakte Gegenteil. Während erst kürzlich fünf Milliarden Euro für den Digitalpakt Schule bereitgestellt worden seien, sollten neuen Planungen zufolge im selben Zeitraum 2,4 Milliarden Euro bei der Bildung gespart werden. Der SPD-Politiker Olaf Scholz wird aufgefordert, „seine Kürzungspläne dringend [zu] überdenken“. Der VDR-Vorsitzende Jürgen Böhm bekräftigt den Appell: „Die Zukunftsaufgaben in Deutschland sind immens - insbesondere im Bereich der Digitalisierung. Vor diesem Hintergrund können wir uns Einsparungen im Bildungssektor nicht leisten. Zudem muss bei allen Überlegungen zum Bildungshaushalt die berufliche Bildung stärker in den Fokus gerückt werden.“


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