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Arbeitgebervereinigung für Unternehmen
aus dem Bereich EDV und Kommunikationstechnologie e. V.

KMU sollen an Standardisierungen mitwirken

Die neue Förderperiode des Technologieförderprogramms „WIPANO - Wissens- und Technologietransfer durch Patente und Normen“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat am 1. Januar 2020 begonnen. Es enthält neue Förderelemente speziell für kleine und mittlere Unternehmen (KMU).

Normung ist eine zunehmend bedeutsame Aufgabe für den internationalen Markt. Zum Abbau technischer Handelshemmnisse, für eine schnellere Verbreitung von Innovationen und eine Konkretisierung von technischer Gesetzgebung spielen gemeinsame Standards eine große Rolle. Deshalb hat die Bundesregierung ein Interesse daran, dass deutsche Unternehmen an der Festlegung dieser Standards aktiv mitwirken.

„Wer den Standard setzt, kann auch den Markt besetzen“

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier erklärt dazu: „Standards in der Künstlichen Intelligenz bei der Industrie 4.0 oder beim autonomen Fahren, werden schon jetzt weitgehend international erzeugt. Deshalb ist es wichtig, dass insbesondere junge innovative Unternehmen und Entwickler zusammen mit der deutschen Normung so intensiv wie möglich daran teilnehmen und ihre Positionen einbringen. Denn wer den Standard setzt, kann auch den Markt besetzen. Daher unterstützen wir KMU ab sofort finanziell, wenn sie aktiv an der Normung und Standardisierung mitarbeiten.“

Bereits engagierte Unternehmen werden von Förderung ausgeschlossen

Konkret unterstützt das Ministerium KMU und Freiberufler mit bis zu 35.000 Euro, wenn sie „aktiv an Normungs- und Standardisierungsausschüssen des Deutschen Instituts für Normung (DIN) oder in nationalen und internationalen Gremien teilnehmen“. Ausgeschlossen sind all jene Unternehmen, die innerhalb der zurückliegenden drei Jahre bereits aktiv an Normverfahren mitgewirkt haben.

Quelle: BMWi


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