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Digitalisierung: Bürger trauen Politik wenig zu

Das European Center for Digital Competitiveness hat den Digitalreport 2020 veröffentlicht. Darin wird deutlich, dass die Bundesbürger der Regierung in Sachen Digitalisierung nicht sonderlich viel zutrauen.

Das Center for Digital Competitiveness beschreibt sein eigenes Ziel damit, „digitale Wettbewerbsfähigkeit stärker in die politische und öffentliche Debatte einzubringen […], um unseren Wohlstand auch für die Zukunft zu sichern“. Im neuen Digitalreport 2020 zeigen die Autoren, wie viel Vertrauen die Deutschen in ihre Repräsentanten haben, dieses wichtige Thema auch entsprechend anzugehen.

Dazu wurden im Rahmen einer repräsentativen Befragung Face-to-Face-Interviews mit 1.300 Bürgern geführt. Außerdem befragten die Wissenschaftler 500 Top-Führungskräfte aus Politik und Wirtschaft. Die Wichtigkeit des Schritthaltens bei der Digitalisierung eint die Studienteilnehmer in weiten Teilen: 79 Prozent der Befragten halten es für die Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit des Landes für wichtig, dass Deutschland bei der Digitalisierung zu den führenden Ländern gehört.

Aber: 89 Prozent geben an, dass Deutschland in ihren Augen in vielen Bereichen hinterherhinke. Besonders schlecht kommt hier die Politik weg. Zwar erwarten weniger Menschen von der Politik eine hohe Digitalkompetenz, als sie das bei den Vertretern der Wirtschaft tun (56 Prozent bzw. 70 Prozent) – und doch ergibt sich der Tenor: Die Politik könnte viel oder sehr viel für die Digitalisierung tun (87 Prozent), unterstützt ein Vorankommen aber nur unzureichend (86 Prozent).

Den ganzen Bericht mit detaillierten Ergebnissen können Sie hier kostenlos einsehen.


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