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Arbeitgebervereinigung für Unternehmen
aus dem Bereich EDV und Kommunikationstechnologie e. V.

Förderung nur gegen Tarifvertrag?

Einige Start-ups aus Berlin haben die deutsche und europäische Bühne erobert und förderten den Ruf als Start-up-Hauptstadt. Nun droht der lokalen Start-up-Kultur ein Rückschlag, sollte die SPD ihre Pläne umsetzen.

Nach den Plänen der Berliner SPD soll die Förderung von Jungunternehmen an strenge Bedingungen geknüpft werden. So ist geplant, dass Start-ups nur dann Zugang zu öffentlichen Fördergeldern erhalten, wenn ein Betriebsrat besteht. Marco Junk, Geschäftsführer des Bundesverbands Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V., kritisiert diesen Ansatz als realitätsfern. „Wenn das Vorhandensein eines Betriebsrates zur zwingenden Voraussetzung für die Vergabe von Fördermitteln wird, dürfte es kaum noch Unternehmen geben, die diese formalen Bedingungen überhaupt erfüllen.“

Eine weitere Bedingung, die in der Start-ups-Szene auf Unverständnis stößt, ist die Tarifbindung. Die Jungunternehmer sollen ihre Angestellte nach Tarif bezahlen. „Da muss man sich ernsthaft fragen, ob sich die Berliner Sozialdemokraten mit der Start-up-Wirklichkeit auseinandergesetzt haben“, so Junk. Er warnt, dass die Politik mit halb garen Vorschlägen die Erfolgsgeschichte der Berliner Start-up-Szene aufs Spiel setzt.

Zur Pressemitteilung der SPD Berlin bezüglich der Start-up-Förderung.

Quelle: Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V.
 


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