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Startups brauchen rasche Hilfe in der Coronakrise

Der Digitalverband Bitkom veröffentlicht das Positionspapier „Ganzheitliches Unterstützungspaket für Startups in Zeiten der Coronakrise“ . Ein großes Startup-Sterben müsse unbedingt verhindert werden.

Bitkom hat in der Coronakrise entschiedene Maßnahmen der Politik angemahnt, die gezielt auf junge innovative Technologie-Unternehmen zugeschnitten sind. „Es muss jetzt alles getan werden, um ein großes Startup-Sterben zu verhindern. Startups haben in aller Regel keine Rücklagen, viele leben von der Hand in den Mund und haben nicht den langen Atem, um diese Krise ohne Unterstützung durchzustehen“, sagt Bitkom-Präsident Achim Berg. „Wir begrüßen, dass das Bundeswirtschaftsministerium bereits ein Rettungspaket für Startups angekündigt hat. Wichtig ist, dass das Paket schnell beschlossen und umgesetzt wird – und dass es offen bleibt für Nachbesserungen.“

Drängende Themen abarbeiten

Der Bitkom drängt darauf, besonders folgende Handlungsfelder in den Blick zu nehmen: Kurzfristige Liquiditätslücken zu schließen, staatliche Co-Investitionen zu vereinfachen, die Einführung des Zukunftsfonds zu beschleunigen, das Kurzarbeitergeld zu vereinfachen sowie die Personal- und Fixkosten zu bezuschussen. Darüber hinaus schlägt Bitkom in seinem Positionspapier vor, die Situation für ausländische Fachkräfte, auf die viele Startups angewiesen sind, zu klären, Förderzeiträume zu verlängern und Steuerstundungen auszuweiten. Zudem solle der Staat mit gutem Beispiel vorangehen und gerade jetzt – zum Beispiel bei Dringlichkeitsbeschaffungen – Aufträge vermehrt und unbürokratisch an Startups und innovative kleine und mittlere Unternehmen vergeben.

Das vollständige Positionspapier „Ganzheitliches Unterstützungspaket für Startups in Zeiten der Coronakrise“ steht hier zum Download bereit.


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