Mitglieder-Bereich | Newsletter

Arbeitgebervereinigung für Unternehmen
aus dem Bereich EDV und Kommunikationstechnologie e. V.

EU sollte kleine und mittlere Unternehmen spürbar entlasten

Bürokratie und Binnenmarkthürden machten vielen Unternehmen schon vor Corona zu schaffen. Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) fordert die EU-Kommission daher auf, ihre im März vorgelegte KMU-Strategie und den Aktionsplan Binnenmarkt nachzubessern.

Die nach wie vor bestehenden Hürden im Binnenmarkt und die vielen bürokratischen Regelungen haben nach Einschätzung des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) schon vor der Coronakrise viele Betriebe in Deutschland belastet. Mit der Pandemie habe sich die Lage deutlich verschärft, berichtet DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben. „Für die kleinen und mittelgroßen Unternehmen ist es deshalb wichtig, dass die EU-Kommission ihre im März vorgelegte KMU-Strategie und den Aktionsplan Binnenmarkt nachbessert“, so Wansleben. „Denn die 23 Millionen kleinen und mittelgroßen Unternehmen repräsentieren 99 Prozent aller Betriebe in Europa und stellen einen wesentlichen Teil der Arbeitsplätze.“

Bürokratieentlastung nötiger denn je

Darüber hinaus müssten die krisengebeutelten Unternehmen mehr denn je bei der Bürokratie entlastet werden, fordert Wansleben. Dazu gehöre eine konsequente Um- und Durchsetzung der bestehenden EU-Regeln in den Mitgliedstaaten. „Der versprochene KMU-Test, der Auswirkungen von EU-Regulierungsvorhaben auf KMU misst, sollte daher nun tatsächlich für alle EU-Initiativen durchgeführt werden. Einen solchen stärkeren Praxischeck fordert in DIHK-Umfragen jedes zweite mittelständische Unternehmen hierzulande.“ Auch bei der Mittelstandsfinanzierung bezeichnet der DIHK-Hauptgeschäftsführer die KMU-Strategie der Kommission als noch nicht ambitioniert genug. Hier müssten die Wirtschaftsminister deutlich nachlegen.

Quelle: DIHK


Schreiben Sie uns!
Vielen Dank für das Weiterempfehlen!

Weitere Artikel zum Thema "Politik"

Archiv Durchsuchen


informativ

Coronavirus FAQ

Christian Solmecke, bundesweit bekannter Rechtsanwalt und Partner der Kölner Kanzlei WBS und Kooperationspartner der AGEV, beantwortet die wichtigsten Fragen zu den Themen „Veranstaltungen“, „Was darf der Staat“, „Arbeitsrecht“, „Reisen“ und „Events“.


Nächste VeranstaltungenMomentan sind keine Veranstaltungen geplant.

Berichte vergangener Veranstaltungen

Bitcoins und das Klima

23 Mio. t CO2

wurden im Jahr 2018 weltweit für die Produktion von Bitcoins die Luft geblasen, ungefähr so viel wie das Land Sri Lanka insgesamt emittiert hat.

Wird durch die Nutzung von Bitcoins auf der anderen Seite auch soviel CO2 wieder eingespart? Eine spannende Frage, die zumindest zz. noch mit einem klaren Nein beantwortet werden muss.

Quelle: Fachzeitschrift "Joule"


Altersvorsorgepflicht

Der Koalitionsvertrag zwischen CDU/CSU und SPD sieht die Einführung einer Altersvorsorge-pflicht für Selbstständige vor, die nicht bereits pflichtversichert sind. Über die Bundesarbeits-gemeinschaft Selbstständigen-verbände (BAGSV) nimmt die AGEV an der Diskussion teil. 24 Berufs-/ Selbstständigenverbände und -initiativen tragen das Positionspapier mit.


DienstAGEV

Newsletter "DienstAGEV"

Für alle, die die AGEV-Themen näher kennenlernen und überhaupt immer auf dem Laufenden sein wollen:

Jeden zweiten Dienstag erscheint der AGEV-Newsletter, den Sie hier bestellen können.

Zum Archiv der Editorials des Newsletters