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Messenger & Co. sollen interoperabel werden

Geht es nach EU-Abgeordneten, könnten Regulierer künftig Betreiber systemrelevanter Onlinedienste dazu verpflichten, ihre Programmier-Schnittstellen zu öffnen. Das würde den Weg für innovative Dienste öffnen und dem Nutzer mehr Wahlfreiheit erlauben.

Der Ausschuss für Binnenmarkt und Verbraucherschutz im EU-Parlament macht sich für interoperable soziale Netzwerke und Messenger stark. Regulierungsbehörden sollen „systemrelevante Betreiber“ von Onlinediensten künftig von vornherein dazu verpflichten können, ihre Programmierschnittstellen zu öffnen, fordern die Abgeordneten in einem kürzlich beschlossenen Initiativbericht zum geplanten „Digital Services Act“ (DSA). Die Nutzer sollen demnach über verschiedene Services wie Facebook, WhatsApp oder Twitter genauso einfach miteinander kommunizieren können wie es mit unterschiedlichen Telefongesellschaften möglich ist.

Den Markt öffnen

Dem Plan nach könnten Mitglieder einer Onlineplattform dieser auch den Rücken kehren und trotzdem weiterhin mit allen dortigen „Freunden“ in Kontakt bleiben. Diese Form einer weitgehenden, hierzulande ebenfalls bereits geforderten Interoperabilität soll einen wettbewerbsfähigen Markt schaffen und den Spielraum bestehender „Gatekeeper“ einengen, um innovative Dienste und echte Wahlmöglichkeit der Nutzer zu ermöglichen.

Verbraucher schützen

Der Ausschuss fordert die Kommission zudem auf, den von ihm ausgemachten Mangel an Transparenz bei Empfehlungsalgorithmen und anderen Diensten mit Künstlicher Intelligenz zu untersuchen. Er will auch mehr Licht ins Dunkel der Verstrickungen in der Werbe-Technologie bringen und tritt für Einschränkungen bei Mikro-Targeting sowie personalisierten Preisen ein. Das Prinzip „Know your Business Customer“ soll dafür sorgen, dass Plattformanbieter betrügerische Firmen rasch stoppen, wenn diese ihre Dienste in Anspruch nehmen.

Quelle: heise online


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