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Arbeitgebervereinigung für Unternehmen
aus dem Bereich EDV und Kommunikationstechnologie e. V.

Tempo beim Digitalausbau gefordert

Mit einer öffentlichen Live-Debatte zum Thema digitale Infrastruktur ist im Rahmen der „Kampagne Deutschland kann digital!“ eine Veranstaltungsserie gestartet. Hier tauschen sich Digitalwirtschaft und Fachpolitiker im Superwahljahr zur digitalen Souveränität aus.

Die Digitalwirtschaft fordert mehr Tempo beim Ausbau digitaler Infrastruktur. Wirtschaftsvertreter machten bei der Auftaktveranstaltung Mitte April deutlich, wie groß die gebotene Eile sei. Angesichts der spätestens durch die Corona-Pandemie schonungslos offengelegten Defizite bei der Versorgung mit großen Bandbreiten, bestehe großer Handlungsbedarf. Neben den Bundestagsabgeordneten Margit Stumpp (Grüne) und Gustav Herzog (SPD), beide für ihre Fraktionen Berichterstatter für digitale Infrastruktur, war auch der CDU-Obmann im Digitalausschuss Maik Beermann Teil der Runde.

„Es muss allen klar sein, dass der Auf- und Ausbau einer zeitgemäßen digitalen Infrastruktur die Grundlage dafür ist, dass wir in Zukunft wirtschaftlichen Erfolg und gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen können. Die Politik muss endlich bürokratische Hürden abbauen, damit wir beim Glasfaserausbau Tempo aufnehmen, sodass unsere Unternehmen global anschlussfähig bleiben“, sagte BITMi-Präsident Dr. Oliver Grün am Rande der Veranstaltung. Ähnlich äußerte sich Sven Knapp, Leiter des Hauptstadtbüros des Bundesverbands Breibandkommunikation (BREKO): „Das neue Telekommunikationsgesetz, das sich auf der Zielgeraden im Bundestag befindet und nächste Woche dort beschlossen werden soll, muss ein echtes Glasfaserausbau-Beschleunigungsgesetz sein. Immerhin ist es ist mit hoher Wahrscheinlichkeit das letzte große Gesetzesvorhaben für den Ausbau der digitalen Infrastruktur”.

Die nächste Live-Debatte widmet sich am 19. Mai dem Thema digitale Bildung. Mehr über die Veranstaltungsreihe im Rahmen der Kampagne Deutschland kann digital! erfahren Sie hier.


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