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Arbeitgebervereinigung für Unternehmen
aus dem Bereich EDV und Kommunikationstechnologie e. V.

Zahl der Selbstständigen im Sinkflug

Der Verband der Gründer und Selbstständigen Deutschland (VGSD) ist besorgt über den Verlust zahlloser kleiner und großer Unternehmen in Deutschland: Bereits 2020 ist die Zahl der Selbstständigen um 154.000 gesunken, bis Jahresende sollen weitere 150.000 folgen.

Damit würde die Zahl Ende 2021 auf den tiefsten Stand seit 25 Jahren sinken. Das prognostiziert das zur Bundesagentur für Arbeit gehörige Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. „Die Entwicklung ist dramatisch“, sagt VGSD-Vorstand Andreas Lutz. „Dabei braucht Deutschland dringend Gründer und Selbstständige, um nicht weiter an Wettbewerbsfähigkeit zu verlieren und den erheblichen Rückstand bei der Digitalisierung aufzuholen, der unser Land bremst.“

Insgesamt ist die Zahl der Selbstständigen seit 2014, also während der Regierungszeit der großen Koalition, sogar um 600.000 zurückgegangen. Die Coronakrise und die lange Zeit an der Lebensrealität vorbei ausgestalteten und zu spät gezahlten Hilfsmaßnahmen beschleunigten eine Entwicklung, die schon zuvor begann, schreibt der VGSD dazu auf seiner Website. Die Regierung habe lange Zeit ein Zerrbild von Selbstständigen und ihrer sozialen Absicherung gezeichnet ohne tatsächlich bestehende Probleme gezielt zu lösen. „Wir brauchen eine Politik, die unsere Lebenswirklichkeit versteht und unseren Beitrag zu Wirtschaft und Gesellschaft wertschätzt, statt unseren Fleiß und unsere Eigeninitiative mit immer mehr Bürokratie zu ersticken“, sagt Lutz. Konkret benötigten die Selbstständigen Rechts- und Planungssicherheit in Hinblick auf ihren Status als Selbstständige sowie ihre Altersvorsorge sowie fair berechnete Sozialversicherungsbeiträge.

Quelle: Verband der Gründer und Selbstständigen Deutschland e. V. (VGSD)


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