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Arbeitgebervereinigung für Unternehmen
aus dem Bereich EDV und Kommunikationstechnologie e. V.

Kompetenzausbau der Funkloch-GmbH geplant

Das Verkehrsministerium will die Mobilfunkinfrastrukturgesellschaft des Bundes​ offenbar auf Dauer installieren und ihre Zuständigkeit auf 5G und Breitband ausdehnen.​

Die Mobilfunkinfrastrukturgesellschaft des Bundes (MIG) hat ihren Betrieb noch nicht aufgenommen, da schmiedet das Bundesministerium für Verkehr und Infrastruktur (BMVI) schon Pläne, ihren Aufgabenbereich erheblich zu erweitern. Statt – wie bisher vorgesehen – nur die Löcher im LTE-Netz zu stopfen, könnte die MIG künftig auch für den Ausbau von 5G oder sogar der Breitbandinfrastruktur zuständig sein. Entsprechende „Vorüberlegungen“ hat das BMVI bestätigt.

Eigentlich sollte die MIG ein zeitlich befristetes Instrument sein, um Versorgungslücken in den Mobilfunknetzen zu schließen: Wo die Netzbetreiber es aus wirtschaftlichen Gründen nicht tun, baut der Bund Antennenstandorte und schließt so die „weißen Flecken“ auf der Mobilfunklandkarte. Dafür sollen bis zu 5.000 Mobilfunkstandorte errichtet und angebunden werden. Der Bund will sich das bis zu 1,1 Milliarden Euro kosten lassen.

Umstrittener Schritt

Die Ende 2020 gegründete bundeseigene Funkloch-Gesellschaft ist umstritten. Kritiker verweisen darauf, dass die Bundesnetzagentur für die gedachten Aufgaben ebenfalls gut aufgestellt sei. Das würde zudem viel Geld sparen. Schließlich könnten bestehende Strukturen der Netzagentur genutzt und es müsste keine komplett neue Gesellschaft aus dem Boden gestampft werden. Als Standort für die neue Quasi-Behörde hatte das BMVI bereits Naumburg in Sachsen-Anhalt auserkoren.

Quelle: heise.de


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