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EU-Kommission plant digitale Identität

Ein Login für Alles: Die Europäische Kommission plant für alle Bürgerinnen und Bürger eine grenzüberschreitende digitale Identität. Große Plattformen sollen die sogenannte EUid als Login akzeptieren müssen.

Die Europäische Kommission hat einen Vorschlag für die sogenannte EUid gemacht. Plattformen wie Facebook oder Twitter sollen verpflichtet werden, diese Identität zu akzeptieren. Dem Vorschlag der Kommission zufolge sollen Bürgerinnen und Bürger über eine Wallet elektronisch Dokumente weitergeben können. Auch ein digitaler Ausweis soll darin enthalten sein, sodass ein Klick auf dem Handy zum Nachweis der Identität genügt. Über die Wallet soll die nationale Identität mit anderen Nachweisen, etwa Führerschein, Abschlusszeugnis oder Bankkonto, verknüpft werden. Für die Nutzer soll sichtbar sein, welche Daten und Zertifikate an wen weitergegeben wurden. So sollen sie mehr Kontrolle über ihre Daten bekommen.

Zentraler Login-Service

Mit der digitalen Identität soll der Login bei verschiedensten Dienstleistungen möglich sein, zum Beispiel für digitale Behördengänge, aber auch bei Kontrollen am Flughafen oder dem Mieten eines Autos. „Sehr große Plattformen“ sollen verpflichtet werden, die EUid als Login zu akzeptieren. Unternehmen würden von dieser Lösung für einen sicheren und vertrauenswürdigen Identifizierungsdienst profitieren, sagte der für den Binnenmarkt zuständige EU-Kommissar Thierry Breton laut Pressemitteilung. Kommissionsvizepräsidentin Margrethe Vestager wies auf die Vorteile für die Bürger hin: „Dank der europäischen digitalen Identität werden wir in jedem Mitgliedstaat ohne zusätzliche Kosten und mit weniger Hürden dasselbe tun können wie zu Hause, ob wir nun außerhalb unseres Heimatlandes eine Wohnung mieten oder ein Bankkonto eröffnen wollen.“

Grundgerüst soll bis 2022 stehen

Für die Entwicklung sind die Mitgliedstaaten zuständig. Sie müssen einen nationalen Service anerkennen, den sowohl Behörden als auch private Einrichtungen entwickeln können. Als Nächstes diskutieren das Europäische Parlament und die Mitgliedstaaten über den Vorschlag. Laut einer Empfehlung der Kommission sollen die Staaten schon jetzt über die Implementierung nachdenken: Bis September 2022 sollen sie eine technische Architektur, Normen und Leitlinien entwickeln.

Quelle: t3n


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