Mitglieder-Bereich | Newsletter

Arbeitgebervereinigung für Unternehmen
aus dem Bereich EDV und Kommunikationstechnologie e. V.

Ausgezeichnete digitale Langsamkeit

Ständige Erreichbarkeit über Mobiltelefon und E-Mail überfordern viele Arbeitnehmer zunehmend. Hieraus ergibt sich eine steigende Anzahl an psychischen Erkrankungen, die sich in der Zunahme der Fehltage widerspiegeln. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, haben der TÜV Rheinland und das Slow Media Institut ein neues Verfahren geschaffen, um den angemessenen Medienumgang im Unternehmen zu fördern.

Anhand des neuen Verfahrens prüft der TÜV Rheinland Unternehmen, die ihren digitalen Arbeitsschutz auszeichnen lassen wollen. Um die Auszeichnung zu erhalten, müssen klare Regeln zur Erreichbarkeit außerhalb der Arbeitszeit bestehen. Beispielsweise kann die Kommunikation außerhalb der Arbeitszeit und an Wochenenden untersagt sein, mit Ausnahmeregelungen und Ausgleichsregeln, sollte ein Mitarbeiter doch angerufen werden. Zudem muss die E-Mail-Flut durch gezielte Filter und Vermeidung reduziert werden. Am ehesten lassen sich die Ziele erreichen, wenn die Unternehmer einen Beauftragten bestimmen, der den digitalen Arbeitsschutz fortlaufend beurteilt und Verbesserungsvorschläge macht.

Mehr Informationen über die Prüfung als ausgezeichneter Arbeitgeber und digitaler Arbeitsschutz finden Interessierte unter www.tuv.com/ausgezeichneter-arbeitgeber. Weitere Tipps finden Sie in der Broschüre „Diagnose Stress“ der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW).

Quelle: TÜV Rheinland


Schreiben Sie uns!
Vielen Dank für das Weiterempfehlen!

Weitere Artikel zum Thema "Praxis"

Archiv Durchsuchen


informativ

Wahlprüfsteine

Sechs Parteien haben auf die 8 Fragen der AGEV geantwortet.

CDU/CSU 
SPD
Die Grünen
FDP
Die Linke
Volt


AGEV-Mitgliederversammlung

Die 15. Mitgliederversammlung der Arbeitgebervereinigung für Unternehmen aus dem Bereich EDV und Kommunikationstechnologie e.V. (AGEV) fand am Freitag, dem 27. August 2021, in Bonn statt.

 

 


Das Ärgernis

Um den Kauf von Elektrofahrzeugen weiter anzuheizen, hat die Regierungskoalition am 3. Juni 2020 im Zuge des Konjunkturpakets zur Bekämpfung der Corona-Folgen vereinbart, den Kauf der E-Mobile noch stärker zu fördern als ohnehin schon. Zusätzlich zur bestehenden Kaufprämie („Umweltbonus“) von bis zu 3.000 Euro Steuergeld pro Elektroauto wurde eine „Innovationsprämie“ beschlossen, die den staatlichen Förderbetrag – befristet bis Ende 2021 – auf bis zu 6.000 Euro verdoppelt. In den Genuss der neuen Förderung kommen Antragsteller, deren Fahrzeug nach dem 3. Juni – also nach dem Tag nach Bekanntwerden der erhöhten Förderung – zugelassen wurde. Für die zusätzliche Subvention will der Bund insgesamt 2 Mrd. Euro Steuergeld in die Hand nehmen.

Die „Innovationsprämie“ wird allerdings auch dann ausgezahlt, wenn sie gar keine Anreizwirkung mehr entfalten kann – nämlich dann, wenn ein Kunde sein Elektrofahrzeug bereits gekauft hat, bevor er von der neuen Förderung wissen konnte (also vor dem 3. Juni), das Fahrzeug aber erst nach dem 3. Juni zugelassen wurde, weil er beispielsweise länger auf die Auslieferung des Fahrzeugs warten musste. Denn: Entscheidend für die Förderung ist nicht der Kaufzeitpunkt, sondern die Zulassung. Die beabsichtigte Anreizwirkung hat die neue Förderung im beschriebenen Fall also nicht. Sie ist in diesen Fällen lediglich ein unverhofftes Geldgeschenk für den Autokäufer – und, zu allem Überfluss, auch noch durch Staatsschulden finanziert.

Bis zum 20. August sind rund 20.000 Anträge für Fahrzeuge eingegangen , die vor dem Bekanntwerden der neuen Förderung gekauft wurden. Dies sind immerhin rund 60 Prozent aller in diesem Zeitraum gestellten Anträge. Grob überschlagen handelt es sich um eine beantragte Fördersumme von rund 50 Mio. Euro – in rund 3 Monaten. Auch wenn der Anteil der vor dem 3. Juni gekauften Autos schrittweise abnehmen wird, werden bis zum geplanten Auslaufen der erhöhten Förderung Ende 2021 insgesamt viele Millionen Euro ohne Anreizwirkung vergeben worden sein.


DienstAGEV

Newsletter "DienstAGEV"

Für alle, die die AGEV-Themen näher kennenlernen und überhaupt immer auf dem Laufenden sein wollen:

Jeden zweiten Dienstag erscheint der AGEV-Newsletter, den Sie hier bestellen können.

Zum Archiv der Editorials des Newsletters